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15.05.2017

Straßen: Fast 15 Kilometer Risse beseitigt

Am Bubacher Weg beobachteten Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth und Bauhofleiter Jürgen Stegerer die Risse-Sanierung im HPS-Verfahren.

Am Bubacher Weg beobachteten Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth und Bauhofleiter Jürgen Stegerer die Risse-Sanierung im HPS-Verfahren.

Sicher unterwegs auf den Straßen: Die Stadtwerke haben in der Kernstadt und im Umland Risse sanieren lassen, die es aneinandergereiht zusammen auf eine Länge von etwa 15 Kilometern bringen. Die Kosten dafür belaufen sich auf rund 10.000 Euro.

Risse auf den Straßen entstehen durch Witterungseinflüsse wie Hitze, Wasser und Frost, durch Setzungen im Unterbau der Straße oder Materialermüdung. „Mit der gezielten Sanierung von Rissen werden die Straßen geschützt und ihre Lebensdauer verlängert. Insbesondere die in den Wintermonaten sonst auftretenden Schäden durch eindringendes und später gefrierendes Wasser können so verhindert werden“, sagt Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth. 

Gute Nachricht für Motorrad-Fahrer

Die beauftragte Firma ABS Meiller GmbH aus Wernberg-Köblitz setzt dabei das sogenannte HPS-Verfahren ein. HPS steht für Heiß-Preßluft-System. Komprimierte Pressluft wird dabei auf rund 400 Grad Celsius erhitzt und unter dem hohen Druck über eine von Hand geführte Lanze konzentriert auf die Fuge gerichtet. Bauhofleiter Jürgen Stegerer erklärt: „Durch den hohen Druck und die enorme Hitze werden die Risse von Schmutz gesäubert. Gleichzeitig wird die geöffnete Fuge getrocknet, die angeschmolzenen Fugenflanken gewähren eine optimale Haftung der Vergussmasse.“ Diese Masse wird zum Einbau auf rund 160 Grad Celsius erhitzt. Die vergossenen Risse werden zum Abschluss mit Edelsplitt abgestreut. So bleibt statt einer glatten eine raue Oberfläche, „was speziell Motorradfahrer zu schätzen wissen, die so nicht so leicht ins Rutschen geraten können“, so der Stadtwerke-Vorstand.       

Weitere Schäden an Straßen verhindern 

Angewandt wurde das HPS-Verfahren unter anderem in der Straße Am Bubacher Weg. Friedrich Gluth wies darauf hin, dass die frühzeitige Sanierung weitere Beschädigungen der Fahrbahn verhindere. Etwa fünf Jahre lang dürften keine weiteren Reparaturen an den jetzt sanierten Straßen nötig sein. „Das spart mittelfristig erhebliche Kosten“, sagte Gluth.

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