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18.05.2017

„Grünanlagen sind kein Hundeklo“

Mit großem Aufwand kümmert sich der Bauhof um die Pflege der Grünanlagen im Stadtgebiet – wie hier in der Friedrich-Graf-Straße. Damit das Ortsbild so ansprechend bleibt, bitten Stadt und Stadtwerke um die Unterstützung der Bevölkerung.

Mit großem Aufwand kümmert sich der Bauhof um die Pflege der Grünanlagen im Stadtgebiet – wie hier in der Friedrich-Graf-Straße. Damit das Ortsbild so ansprechend bleibt, bitten Stadt und Stadtwerke um die Unterstützung der Bevölkerung.

Im Frühjahr putzt sich die Stadt heraus. Hecken schneiden, Unkraut jäten, Rindenmulch aufbringen, Rasen ausbessern und mähen, das sind klassische Aufgaben der Gärtnerkolonnen des Bauhofes in jedem Frühjahr. Dazu kommt das Entfernen von Glasscherben, Unrat – und von Hundekot. Einen „Appell an die Vernunft, eine Bitte um Rücksichtnahme“, richtet Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth daher an die Hundebesitzer. „Grünanlagen sind kein Hundeklo – das gilt auch in diesem Jahr.“

Stadtwerke und Stadtverwaltung müssen leider beobachten, dass die Verunreinigung von Straßen, Gehwegen und Grünanlagen durch Hundekot stark zugenommen hat. Besonders ärgerlich aus Sicht der Verantwortlichen ist, dass Hundekotbeutel vermehrt in Straßensinkkästen (Gullys) entsorgt werden. „Hundehalter sollten sich bewusst sein, dass die Mitarbeiter des Bauhofes diesen – im wahrsten Sinne des Wortes – Dreck mit der Hand beseitigen müssen“, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadtwerke. Und weiter: „Die Beutel gehören in die Mülltonne.“

Hundekot ist Infektionsquelle

Dass Hunde auch „mal müssen“, lässt sich nicht ändern. Hundekot ist aber nicht nur unappetitlich anzusehen, sondern kann auch eine Infektionsquelle sein, die Krankheitserreger transportiert. Hundeführer sollten daher unbedingt darauf achten, dass ihr Hund auf Kinderspielplätzen, Liegewiesen, öffentlichen Grünanlagen und Gehwegen nichts hinterlässt. „Herrchen und Frauchen“ müssten nur einen Plastikbeutel beim Gassigehen mitführen, um die Notdurft beseitigen zu können, falls der Hund versehentlich auf der Straße, auf dem Gehweg oder im Park sein Geschäft verrichtet. Anschließend ist die Hinterlassenschaft ordnungsgemäß in der Mülltonne zu entsorgen.

Und: Die Stadt hat inzwischen 13 sogenannte Hundekotbeutel-Spender aufstellen lassen (siehe unten). Darunter ist ein Müllbehälter installiert. In Verordnungen und Satzungen der Stadt Burglengenfeld ist geregelt, dass Hunde innerhalb der geschlossenen Ortschaft anzuleinen sind und Tierhalter dazu verpflichtet werden, den Hundekot auf öffentlichen Straßen, Geh- oder Radwegen unverzüglich zu beseitigen und ordnungsgemäß zu entsorgen. Hunde sind außerdem von Kinderspielplätzen, Kindergärten, Schulanlagen fernzuhalten; auch ein Mitführen an der Leine ist in diesen Bereichen nicht gestattet. Allein aus dem Gebot der Rücksichtnahme sollten Hundeführer auch im Außenbereich bei Annäherung von Passanten und Radfahrern den Hund an die Leine nehmen. Verstöße können mit einer Geldbuße belegt werden. Entsprechende Hinweise nimmt das Ordnungsamt im Rathaus entgegen, Tel. (09471) 70 18 20. E-Mail stadt@burglengenfeld.de.

Info: Standorte der Hundekotbeutel-Spender in Burglengenfeld

• Am Geisberg (Nähe Holzheimer Straße)

• Augustenhof bei der Abzweigung nach Teublitz / Maxhütte-Haidhof

• Bahnübergang am Eislaufplatz

• Beim Klingentor

• Dietldorf / Kläranlage 

• Dr.-Kurt-Schumacher-Straße (Straßenende Richtung Umgehungsstraße)

• Galgenberg

• Grünanlage zwischen Nordgaustraße und Jurastraße 

• Irl (beim Steg)

• Kiebitzweg / Am Bubacher Weg

• Kläranlage / Lanzenanger (hinter dem Hansa-Parkplatz)

• Maxhütter Straße (Grünstreifen nähe Lindenstraße)

• Radotinplatz

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