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Pressemitteilungen

Kinderbusse rollen durch Burglengenfeld

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 27.01.12

Viele Passanten staunten nicht schlecht, als die neuen Kinderbusse der Kinderkrippe „Naabtalzwerge“ in dieser Woche ihren ersten Einsatz hatten. Die Premierenfahrt führte Nicole Sippl und Elena Walz sowie ihre kleinen Schützlinge zum Rathaus.

Foto: Hitzek
Wer Kinder liebt, der schiebt: Nicole Sippl (re.) und Elena Walz präsentierten Bürgermeister Heinz Karg die Kinderbusse, die die Stadt für die Kinderkrippe „Naabtalzwerge“ angeschafft hat. (Foto: Hitzek)

Dort bedankten sich die Leiterin der Krippe und ihre Kollegin im Namen des ganzen Johanniter-Teams bei Bürgermeister Heinz Karg für die Anschaffung der beiden Gefährte. „Wir haben viele Kinder, die noch zu klein sind, um selbst laufen zu können. Damit wir aber als Gruppe mit allen Kindern nach draußen an die frische Luft gehen können, brauchen wir die Kinderbusse“, erklärte Sippl.

Karg zollte den beiden Erzieherinnen seinen Respekt: „Von der Krippe im Naabtalpark bis zum Rathaus und wieder zurück – eine stolze Leistung.“ Denn die Gefährte heißen zwar Busse, angetrieben werden sie aber nicht von einem Motor, sondern durch Muskelkraft. Und in jedem saßen immerhin sechs Buben und Mädchen.

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Stadtführung: Winter in Burglengenfeld

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 26.01.12

Am 5. Februar 2012 um 15 Uhr ist Auftakt zu den Stadtführungen 2012. Neben der Stadtgeschichte geht es um das Leben im Winter. Schnee und Eis auf den Straßen veränderten das Leben wesentlich stärker als heutzutage.

Foto: Stadt
Am Fuße der Kaiser- und Herzogsburg gibt es in der Burglengenfelder Altstadt viel zu entdecken. Mehr als 15 Termine weist der Stadtführungs-Kalender in diesem Jahr aus. Auftakt ist am Sonntag, 5. Februar, mit der Führung „Leben im Winter“. (Foto: Stadt)

Früher waren alle Tätigkeiten in Stadt und Land durch die Jahreszeiten, den Kalender und das Wetter bestimmt, etwa wenn man aus der zugefrorenen Naab die Eisblöcke zum Kühlen des selbstgebrauten Bieres in den Kellern holte. Viele Gewerbe, wie die Gerber, die Naabfischer und die Mühlen mussten dann eine Zwangspause einlegen. Die Landwirte und Handwerker stellten sich im Winter auf die schwierigen Bedingungen ein, die erst durch die Einführung des elektrischen Stroms für Licht, Heizung und Maschinenantrieb erleichtert wurden.

Aber der Winter hatte früher auch schöne Seiten. So erzählen ältere Bürger immer wieder davon, wie beschaulich es zuging, wenn man sich in der dunklen Jahreszeit zum „Ratschen“ und Musizieren traf. Oft lag dahinter aber ein anderer Grund als die Gemütlichkeit.

Stadtführer Josef Rückl unternimmt mit seinen Gästen einen beschaulichen Rundgang vom Marktplatz mit den prächtigen Bürgerhäusern und dem Georgs-Brunnen zur Evangelischen Christuskirche, dem Almenhof und der Stadtpfarrkirche St. Vitus. Dann an der alten Lateinschule (Geburtshaus der Burglengenfelder Ehrenbürgerin Josefine Haas von Laengenfeld-Pfalzheim) zur ehemaligen Großen Kanzlei an der Brücke und auf der Naabuferpromenade zum Zaschkahof, einem der ältesten Siedlungsviertel in der Altstadt, dann zu den historischen Bierkeller und schließlich die Stadtmauer entlang zurück zum Rathaus mit dem Johann-Michael-Fischer-Denkmal.

Die Führung beginnt um 15 Uhr ausnahmsweise wieder einmal am Georgs-Brunnen am Marktplatz und dauert rund 1,5 Stunden. Sie kostet zwei Euro für Erwachsene und einen Euro für Kinder. Anmeldung ist nicht notwendig.

Alle Themen und Termine der Burglengenfelder Stadtführungen in 2012 sind zu finden im Internet auf www.burglengenfeld.de in der Rubrik „Kultur/Stadtführungen“ und „Kultur/Veranstaltungskalender“.

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Oliver Ehrenreich unterstützt die Jugendfeuerwehr

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 25.01.12

Zwölf neue Parka im Wert von über 1.000 Euro hat Oliver Ehrenreich der Burglengenfelder Jugendfeuerwehr gespendet. Bürgermeister Heinz Karg lobte bei der offiziellen Übergabe das Engagement des Stadtratskollegen.

Foto: Hitzek
Jugendsprecherin Sandra Fleischmann und Jugendschriftführer Patrick Delling (vorne) präsentierten die neuen Parka. Mit dabei (hinten, von links) FFW-Vorsitzender Markus Liegl, die Jugendwarte Bernhard Spies und Andrea Mittenmaier, Oliver Ehrenreich, Bürgermeister Heinz Karg sowie die Kommandanten Hubert Glaubitz und Manfred Hartl. (Foto: Hitzek)

Auch Ehrenreich weiß um die Bedeutung einer schlagkräftigen Feuerwehr vor Ort. Als Mitglied zahlt er deshalb freiwillig den zehnfachen Beitrag. Als Inhaber eines Verkehrsunternehmens hat er sich generell die Förderung gemeinnützigen, ehrenamtlichen Engagements auf die Fahnen geschrieben, wie mehrere Spenden in der jüngeren Vergangenheit beweisen. Für die Feuerwehr betätigten sich Jugendsprecherin Sandra Fleischmann und Jugendschriftführer Patrick Delling als Models und führten die neuen Parka vor. Für die tatkräftige Unterstützung bedankten sich unter anderem FFW-Vorsitzender Markus Liegl sowie die Kommandanten Hubert Glaubitz und Manfred Hartl bei Oliver Ehrenreich.

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Hansa-Gruppe investiert in Burglengenfeld

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 21.01.12

Die Hansa Metallwerke AG mit Sitz in Stuttgart will ihr Werk Burglengenfeld weiter stärken. Im Lauf des Jahres sollen insgesamt 2,3 Millionen Euro in neue Anlagentechnik, Werkzeuge und in das Logistikzentrum fließen.

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Informierten Bürgermeister Heinz Karg über die geplanten Investitionen (v.li.): Personalleiter Uwe Hugenbusch, Xaver Hake, Leiter des operativen Geschäfts, und Fertigungsleiter Hans-Peter Wittmann. (Foto: Hitzek)

Der Hersteller von hochwertigen Armaturen für Bad und Küche beschäftigt derzeit 171 Mitarbeiter an seinem oberpfälzischen Standort. „Mit dieser Investition wollen wir die positive Entwicklung an unserem Standort Burglengenfeld weiter fortsetzen“, sagt Christopher Marshall, Vorstandsvorsitzender der Hansa Metallwerke AG. Im vergangenen Jahr 2011 hat sich das Werk positiv entwickelt, heißt es in einer Pressemitteilung von Hansa. So sank die interne Ausschussquote im Vergleich zum Vorjahr zweistellig. Noch stärker verringerte sich die Nacharbeitsquote: Im Jahresdurchschnitt hat sie sich nahezu halbiert. Marshall: „Diese Entwicklung freut uns sehr.“ Ein weiterer positiver Effekt: Bislang ausgelagerte Arbeiten holte Hansa wieder an den Standort zurück.

Die Investitionen sollen die Prozesse im Werk weiter optimieren. So konnten zum Jahreswechsel durch die Zusammenlegung zweier Gießereien weitere Synergien genutzt und so die Produktqualität weiter verbessert werden. Eine neue Wasch- und Imprägnieranlage geht noch im ersten Quartal 2012 in Betrieb. Darüber hinaus verbessern neue Lagerlifte, neue Scanner und modernisierte Flurförderfahrzeuge die Logistik am Standort. Eine aktuelle Software für Lagerverwaltung bringt die gesamte Logistikplanung auf den neuesten Stand.

„Wenn Dienstleistungen wieder zurückgeholt werden, dann spricht das meiner Meinung nach vor allem für Erfahrung, Kompetenz und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Heinz Karg, Bürgermeister der Stadt Burglengenfeld. „Die von Hansa geplanten Investitionen sind ein klares Bekenntnis zum attraktiven Standort Burglengenfeld.“

Zur Hansa-Gruppe gehört neben der Hansa Metallwerke AG auch der Schweizer Armaturenhersteller KWC AG. Die Gruppe beschäftigt aktuell 1.000 Mitarbeiter weltweit und ist mit Tochtergesellschaften und Vertretungen in mehr als 50 Ländern präsent.

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Quirin Bäumler fertigt die Bonhoeffer-Statue

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 18.01.12

„Eine spannende Aufgabe“, sagt Quirin Bäumler. Er ist der Künstler, der im Auftrag der Stadt vor der evangelischen Kirche eine Statue schaffen soll, die an den lutherischen Theologen und NS-Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer erinnert.

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Mit dem Künstler Quirin Bäumler besichtigten Bürgermeister Heinz Karg und Stadtbaumeister Franz Haneder den Bonhoeffer-Platz, auf dem künftig eine Statue an den Namensgeber erinnern wird. (Foto: Hitzek)

Bäumler, Jahrgang 1965, stammt aus Wernberg-Köblitz. Er absolvierte die Fachschule für Holzbildhauerei in Oberammergau und studierte von 1992 bis 2000 Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste in München bei James Reineking. Bäumler lebt und arbeitet in Berlin. Die Stadt hat ihn auf Vorschlag von Ludwig „Wigg“ Bäuml, dem Vorsitzenden des Berufsverbands Bildender Künstler Niederbayern/Oberpfalz, mit der Erstellung der Statue beauftragt.

Der Bildhauer war am Dienstag eigens aus Berlin angereist, um mit Bürgermeister Heinz Karg und Stadtbaumeister Franz Haneder über den Auftrag zu sprechen. Karg betonte dabei, die Stadt werde dem Künstler keine Vorgaben machen. Er äußerte lediglich den Wunsch einer „möglichst lebensnahen Darstellung Bonhoeffers“ – nach dem Vorbild des Denkmals für den Baumeister Johann Michael Fischer vor dem Rathaus.

Der Bauausschuss hatte sich im Dezember einstimmig dafür ausgesprochen, dass auf dem Bonhoefferplatz eine Statue errichtet werden soll, die an seinen Namensgeber erinnert. Der Theologe war 1940 von den Nationalsozialisten mit Redeverbot belegt, im April 1943 dann verhaftet worden. Am 9. April 1945 wurde Bonhoeffer als einer der letzten NS-Gegner im KZ Flossenbürg in der nördlichen Oberpfalz hingerichtet – auf persönlichen Befehl von Adolf Hitler.

Karg hatte im Bauausschuss gesagt, auch angesichts der schockierenden Nachrichten über die Neonazi-Umtriebe in Deutschland scheine es ihm wichtig, mit einem Denkmal einen kleinen Beitrag zu leisten zur Erinnerungskultur. Auch in Burglengenfeld solle ein Bezugspunkt geschaffen werden für eine kritische Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus.

„Ich freue mich, dass mein Vorschlag partei- und fraktionsübergreifend so einhellige Zustimmung gefunden hat“, betonte Karg jetzt. Er sei schon jetzt „außerordentlich gespannt“, wie sich Quirin Bäumler der Aufgabe annehmen werde. Der Künstler favorisierte bei der ersten Besichtigung des Bonhoeffer-Platzes einen Standort unterhalb des Baumes im Bereich der Sitzgruppe zwischen Kirche und Gemeindehaus.

Bäumler hat sich in der Hauptstadt zusammen mit den Bildhauern Christian Maier und Dominik Bednarek unter dem Namen „Sculpture Berlin“ einen Namen gemacht. Laut Bericht der „Berliner Zeitung“ ist das Trio „eine feste Größe in der Berliner Kunstlandschaft“. Seine Wurzeln hat er in einer Oberpfälzer Künstlerfamilie: Sein Vater ist der 2008 verstorbene Bildhauer Leo Bäumler, unter anderem bekannt für etliche sakrale Werke.

Der Künstler wird nun zunächst ein Modell der Bonhoeffer-Statue anfertigen. Wenn es Bäumlers kreativer Schaffensprozess zulässt, soll die Figur noch vor dem Bürgerfest (17. bis 19. August) aufgestellt werden. Die Kosten für das Kunstwerk betragen nach Beschluss des Bauausschusses 30.000 Euro.

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TÜV-Siegel für Kinderkrippe Naabtalzwerge

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 15.01.12

Wer Kinder hat, möchte sie in guten Händen wissen. Die neue Kinderkrippe „Naabtalzwerge“ unter der Trägerschaft der Johanniter wurde jetzt vom TÜV Süd nach der ISO 9001:2008 Norm zertifiziert.

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Freuten sich über die erfolgreiche Zertifizierung der Kinderkrippe „Naabtalzwerge“ (v.li.): Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter, Nicole Sippl, Leiterin der Krippe, Sylvia Meyer, Leiterin des Sachgebiets Kindereinrichtungen der Johanniter Ostbayern, und Bürgermeister Heinz Karg. (Foto: Hitzek)

Das bedeutet: In der Einrichtung werden strenge Qualitätsstandards von Erzieherinnen und Kinderpflegerinnen eingehalten. „Grundsätzlich halten wir uns an die Richtlinien des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes sowie den bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan“, erklärt Krippenleiterin Nicole Sippl. Darüber hinaus schreibe die Zertifizierung noch weitere Qualitätsmerkmale vor. So widmen sich die Betreuer der kleinen „Naabtalzwerge“ nun individuell den Entwicklungsschritten der Kinder und halten diese in eigens erstellten Portfolio-Mappen fest. Diese Mappen sind kein „Beurteilungsbogen“ nach Stärken und Schwächen unterteilt, sondern halten Besonderheiten und Vorlieben des Kindes in kreativer Weise fest. Dies deckt sich vor allem mit dem pädagogischen Konzept der „Naabtalzwerge“, das die ganzheitliche Entwicklung der Kinder in den Vordergrund stellt.

Auch der Bereich Hygiene wird nun strenger, als es das Gesetz vorgibt, gehandhabt. Damit möchten die Johanniter die Ausbreitung von Infektionen und Kinderkrankheiten noch stärker eindämmen, betont Sylvia Meyer vom Regionalverband Ostbayern der Johanniter. Sie leitet das Sachgebiet Kindereinrichtungen und kennt die vielen Vorteile, die eine Zertifizierung mit sich bringt.

„Die Burglengenfelder Eltern konnten sich schon immer auf die Betreuungsein­richtungen in ihrer Stadt verlassen“, sagte Bürgermeister Heinz Karg. Das TÜV-Siegel, das die Kinderkrippe nun zusätzlich trage, sei ein weiterer Beleg für hervorragende Arbeit, die dort geleistet werde.

Martin Steinkirchner, Regionalvorstand der Johanniter, war ebenfalls in die Stadt gekommen, um sich persönlich von den hohen Standards der Einrichtung zu überzeugen. Die Johanniter im Regionalverband Ostbayern betreiben aktuell 45 Kindereinrichtungen, 13 davon sind Kinderkrippen.

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Nur eine Trasse entlastet das ganze Städtedreieck

Pressemitteilung Städtedreieck vom 13.01.12

Es gibt nur eine einzige Trasse für eine gemeinsame Umgehungsstraße, die die Interessen aller drei Städte berücksichtigen kann. Alle übrigen in der Vergangenheit diskutierten Varianten dürften damit vom Tisch sein.

Foto: Leikam
Kann die Burglengenfelder Umgehungsstraße sinnvoll verlängert werden, um sowohl Burglengenfeld als auch Teublitz und Maxhütte-Haidhof vom immer stärker zunehmenden Verkehr zu entlasten? Eine Machbarkeitsstudie soll helfen, eine tragfähige Lösung zu finden. (Foto: Leikam)

Das ist das zentrale Ergebnis der Machbarkeitsstudie, die Dipl.-Ing. (FH) Theo Preihsl am Mittwoch im Mehrgenerationenhaus in Maxhütte-Haidhof vorgestellt hat.

Noch ist allerdings keine Entscheidung gefallen, ob diese Straße tatsächlich gebaut wird. Laut Preihsl ist zunächst zwingend ein Verkehrsgutachten notwendig, das sich ausschließlich mit der von seinem Büro vorgeschlagenen Trassenführung beschäftigt, das genau aufzeigt, woher die Fahrzeuge kommen, wohin sie fahren und wie sich das Verkehrsaufkommen wegen der neuen Straße neu im Städtedreieck verteilen würde.

Dieses Verkehrsgutachten – da waren sich die Bürgermeisterinnen Dr. Susanne Plank und Maria Steger sowie ihr Amtskollege Heinz Karg, Landrat Volker Liedtke und Ingenieur Preihsl einig – sei von zentraler Bedeutung für den Erfolg eines Planfeststellungsverfahrens durch die Regierung der Oberpfalz. Ein Planfeststellungsverfahren ist – kurz gefasst – ein aufwändiges Baugenehmigungsverfahren bei Großprojekten, in dem unter anderem auch die Bürger ihre Einwände vorbringen können.

Doch das ist alles noch Zukunftsmusik. Bürgermeisterin Dr. Plank betonte auch im Namen von Steger und Karg den reinen Informationscharakter der Veranstaltung für die Stadträtinnen und Stadträte aus Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz. Alle Stadträte sollten auf dem gleichen Informationsstand sein. Rechtskräftige Beschlüsse könnten nur die in den drei Städten jeweils zuständigen Gremien fassen. Und vorher werde sich noch der Arbeitskreis Städtedreieck mit der Machbarkeitsstudie und der Beauftragung des nötigen Verkehrsgutachtens beschäftigen und Beschlussempfehlungen an die drei Stadtratsgremien aussprechen.

Ein halbwegs realistischer Zeitplan lässt sich jetzt noch nicht aufstellen, zunächst sind die Entscheidungen der Politik gefragt. Dr. Plank setzte hier für die Städtedreiecks-Bürgermeister ein klares Signal. Es sei kein Platz mehr für die Diskussion über Einzelinteressen: „Wir müssen das Städtedreieck als gemeinsame Wirtschaftseinheit und gemeinsamen Lebensraum sehen.“ Das sah auch Landrat Liedtke so. Grundlage für weitere Schritte seitens des Landkreises, der Träger der Baumaßnahme sein soll, sei „die Einigkeit im Städtedreieck“.

Zur Trasse

Zentrale Ziele des überörtlichen Verkehrskonzepts im Städtedreieck sind die Verbannung des Schwerlastverkehrs aus den Innenstädten und Wohngebieten sowie eine Neuverteilung des Pkw-Verkehrs. Dipl.-Ing. (FH) Theo Preihsl schlug dazu eine Trasse vor, die die bestehende Burglengenfelder Ortsumgehung verlängert in Richtung Kreisstraße SAD 8 bei der Haugshöhe. Von dort geht es auf der SAD 8 weiter zum Alexanderplatz, dann vorbei am Läpple-Gelände und über die Bahnlinie Maxhütte-Haidhof – Burglengenfeld. Im Anschluss wird die Straße von Verau nach Teublitz überquert, die Umgehung am Teublitzer Weihergebiet vorbei zur Kreisstraße SAD 1 geführt. Preihsl sprach sich zudem für eine Weiterführung der neuen Straße bis zur B 15 im Bereich der Holzspitze aus.

In der Diskussion wies Preihsl darauf hin, dass es noch keine finale, metergenaue Festlegung der Trassenführung gebe. Schließlich gehe es aktuell um eine Machbarkeitsstudie und nicht um eine exakte Bauplanung.

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Rekord: Im Jahr 2011 besuchten mehr als 279.000 Gäste das Bulmare

Pressemitteilung Bulmare GmbH vom 12.01.12

Neuer Besucherrekord im Bulmare: Im vergangenen Jahr haben exakt 279.701 Gäste das Wohlfühlbad im Naabtalpark besucht – so viele wie noch nie zuvor in einem Jahr.

Foto: Trautmann
Top: Mehr als 1,5 Millionen Gäste haben das Bulmare seit der Eröffnung im Dezember 2005 besucht. (Foto: Trautmann)

„Das ist zuallererst das Verdienst meines engagierten Mitarbeiter-Teams mit Reiner Beck und Renate Federholzner an der Spitze“, sagte Rüdiger-Gerd Sappa, Geschäftsführer der Bulmare GmbH, bei der Präsentation der aktuellen Besucher-Statistik.

„Allen Recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann“, sagt der Volksmund. „Das gilt natürlich auch für das Bulmare. Aber die Tatsache, dass wir seit der Eröffnung im Dezember 2005 jedes Jahr kontinuierlich ein deutliches Plus an Besuchern vorweisen können, zeigt doch ganz klar, dass wir mit unserem Konzept den Geschmack des Publikums ziemlich genau treffen“, freute sich Sappa. Der Angebots-Mix aus Sport, Gesundheit, Wellness und Entspannung sei offenbar „goldrichtig“.

Der Geschäftsführer belegte diese Einschätzung mit konkreten Zahlen. Im Jahr 2005 weist die Statistik 9529 Besucher aus – da hatte das Bad aber auch nur von 17. bis 31. Dezember geöffnet. Aufschlussreicher sind die Zahlen aus den folgenden Jahren mit einem deutlichen Aufwärtstrend: 221.379 Besucher (2006), 221.538 Besucher (2007), 249.737 Besucher (2008), 264.861 Besucher (2009), 278.732 Besucher (2010). Und jetzt in 2011 exakt 279.701 Besucher.

Die Freude beim Bulmare-Team war angesichts dieser Zahlen enorm. Vor allem, weil Bürgermeister Heinz Karg zu Beginn des Jahres 2011 die Euphoriebremse getreten und „um einen realistischen Blick in die Zukunft“ gebeten hatte: „Wir dürfen nicht davon ausgehen, dass wir weiter jedes Jahr einen neuen Besucherrekord aufstellen.“ Das hatte Karg bei der Präsentation der Besucher-Statistik für 2010 gesagt. „Umso größer ist nun meine Anerkennung für die Leistung des gesamten Bulmare-Teams“, so der Bürgermeister. Denn: „Die immer neuen Bestmarken stellen sich mit Sicherheit nicht von alleine auf!“

Im Gegenteil. Die anhaltend hohe Resonanz, so Geschäftsführer Sappa, sei das Ergebnis der hohen Leistungsbereitschaft aller Mitarbeiter im Bulmare – „von der Kasse bis zum Küchenteam“. Besonders deutlich werde dies daran, dass der neue Besucherrekord einhergehe mit einem neuen Rekordumsatz. Der Umsatz seit der Eröffnung beläuft sich auf mehr als 10,8 Millionen Euro – ein eindrucksvoller Beleg für die Attraktivität des Ganzjahresbades und dessen Bedeutung als Wirtschaftsfaktor.

Sappa betonte den unermüdlichen Einsatz von Betriebsleiter Reiner Beck und der kaufmännischen Leiterin Renate Federholzner: „Zusammen mit ihrem engagierten Team sind diese beiden die Garanten für den Erfolg unseres Bades.“ Beide identifizierten sich in „äußerst hohem Maße“ mit dem Bulmare – „das ist wirklich unbezahlbar“. Ein Lob, das Beck und Federholzner postwendend an ihr Team weitergaben.

Unterdessen hält der Besucherandrang im Bulmare an: Im Januar 2012 kamen allein bis zum vergangenen Sonntag bereits mehr als 12.000 Gäste – der nächste Monatsrekord ist in Sichtweite! Zum Stichtag 31. Dezember 2011 hatten mehr als 1,5 Millionen Gäste, genau: 1.525.446, das Bulmare-Motto wörtlich genommen: „Eintauchen, entdecken und genießen!“

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Grundschüler pflanzen 150 Rotbuchen

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 11.01.12

So macht Schule Spaß: Beim Thema „Pflanzen und Tiere im Wald“ im Heimat- und Sachkundeunterricht griffen die Kinder der Klasse 3g selbst zur Schaufel.

Foto: Schule
Unter der Anleitung von Förster Reinhold Weigert pflanzten die Grundschüler 150 Rotbuchen. (Foto: Schule)

Die Grundschüler pflanzten zusammen Klassenleiterin Michaela Joppien und Förster Reinhold Weigert 150 Rotbuchen am Bulmare-Kreisel.

„So werden die Lerninhalte auf praktische Art vertieft“, erklärte Klassenleiterin Michaela Joppien die Bedeutung der Aktion. Doch die Arbeit habe noch weitere Vorteile. So sei das gemeinsame Arbeiten eine gute Möglichkeit, soziale Kompetenzen der Kinder zu schulen. Die Schüler der 3g sind Ganztagsschüler. Sie freuten sich sichtlich, mit professionellen Hohlspaten die Bäume eigenhändig einzubuddeln und damit ein paar zusätzliche Stunden draußen in der Natur zu verbringen.

Förster Weigert vermittelte den Grundschülern dabei verschiedene Aspekte von Nachhaltigkeit und Pflanzenschutz. So statteten die Schüler die gepflanzten Bäume mit Schafwolle und Verbissschutzmittel aus und freuten sich einhellig über ihr Werk, das an kleine Weihnachtsbäumchen erinnerte. „Natürlich ist das verwendete Mittel chemiefrei“, so Weigert, „sonst würde ich es nicht mit Kindern anbringen“.

Anschließend ging es für die Grundschüler in den Wald an den Feuerplatz. Dort hatte Förster Weigert einen Schwedenofen aufgestellt, an dem sich die Kinder wärmen konnten. Die schöne Stimmung zum Abschluss und das Wissen, etwas Großes geleistet zu haben, blieb den Kindern noch lange im Gedächtnis.

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Stadtwerke verabschieden Josef Pritschet

Pressemitteilung Stadtwerke Burglengenfeld vom 10.01.12

Nach fast drei Jahrzehnten im Dienst haben die Stadtwerke Josef Pritschet in den Ruhestand verabschiedet. Bei einer kleinen Feier würdigte Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth Pritschets Pflichtbewusstsein.

Foto: Hitzek
Josef Pritschet (3.v.re.) war fast drei Jahrzehnte im Dienst von Stadt und Stadtwerken. Ihn verabschiedeten (v.li.) Alfred Plank, Friedrich Gluth, Jürgen Stegerer, Josef Hollweck und Helene Meier. (Foto: Hitzek)

Josef Pritschet stammt aus Dietldorf, hat bei der BayWa den Beruf des Landmaschinenmechanikers erlernt und die Ausbildung 1969 erfolgreich mit der Gesellenprüfung abgeschlossen. Nur unterbrochen vom damals noch 18 Monate dauernden Wehrdienst bei der Bundeswehr arbeitete Pritschet bis Ende März 1982 bei der BayWa.

Dann, so Friedrich Gluth im Rückblick auf Pritschets berufliche Laufbahn, kam „der große Wandel“: Zum 1. April 1982 trat der Dietldorfer in den Dienst der Stadt, 20 Jahre später der Wechsel zu den Stadtwerken. Im Bauhof bewies Josef Pritschet, dass er vielseitig einsetzbar war: Er arbeitete in der Werkstatt und der Gärtnerei, kümmerte sich mit darum, dass die Maschinen gelaufen sind, dass sie einsatzbereit oder winterfest gemacht wurden. Im Winterdienst sorgte er für sichere Straßen und Gehwege; bei Fahrten mit der Kehrmaschine leistete er seinen Beitrag für das saubere Stadtbild, für das Burglengenfeld so häufig gelobt wird.

Gluth würdigte ausdrücklich, dass Pritschet fast 30 Jahre lang all sein Können, sein Wissen, seine ganze Schaffenskraft in den Dienst der Allgemeinheit gestellt habe. „Für deine Arbeit zum Wohle von Burglengenfeld danke ich dir auch in Namen von Bürgermeister Heinz Karg sehr herzlich“, sagte der Stadtwerke-Vorstand.

Ähnlich großen Erfolg wünschte Gluth seinem langjährigen Mitarbeiter für die „neue Aufgabe, die du dir vorgenommen hast“ – der Dressur eines Hundes. Gute Wünsche für die Zukunft bekam Josef Pritschet auch von Bauhofleiter Alfred Plank, dessen Stellvertreter Jürgen Stegerer, vom Leiter des Technik-Referats der Stadtwerke, Dipl.-Ing. (FH) Josef Hollweck, und der Vorsitzenden des Personalrats, Helene Meier.

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Fritz Kolb 40 Jahre im öffentlichen Dienst

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 05.01.12

Fritz Kolb, seit 1998 Leiter des Fachbereiches Bauverwaltung der Stadt, ist immer mit ganzem Herzen dabei. Bürgermeister Heinz Karg spricht von ihm als ein „echtes Vorbild für gelebte Bürgernähe“. Kolb konnte Anfang Januar sein 40-jähriges Dienstjubiläum feiern.

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Bürgermeister Heinz Karg schätzt seinen Kollegen nicht nur als hervorragenden Beamten, sondern auch als einen Mann „dessen Rat und Unterstützung ich gerne in Anspruch nehme“. (Foto: Leikam)

40 Jahre im öffentlichen Dienst - das ist eine Zeitspanne, in der die Welt sich mehrfach verändert hat. Als der junge Fritz Kolb das Gymnasium verließ, fanden in München die Olympischen Spiele statt und ganz Amerika entrüstete sich über die Watergate-Affäre.

Fritz Kolb ist gebürtiger Burglengenfelder und war nach dem Abitur 1972 zwölf Jahre lang als Zeitsoldat bei der Bundeswehr beschäftigt. Dort erwarb er zuerst die Meisterprüfung in Radarmechanik und machte anschließend eine Ausbildung zum Bürokaufmann. Von 1982 bis 1983 besuchte er die Bundeswehrfachschule.

Seit 14 Jahren in Burglengenfeld

Seine Beamtenlaufbahn startete Kolb 1984 als Anwärter bei der Stadt Regensburg, er sollte dort 14 Jahre bleiben und arbeitete zuletzt als Sachgebietsleiter Wasserrecht. 1998 wurde er nach Burglengenfeld versetzt und leitet seitdem die Bauverwaltung der Stadt. Seit seiner Beförderung im Oktober 2007 hat er im Rathaus den offiziellen Titel Verwaltungsoberamtsrat.

Wer heute durch die Stadt geht, der findet an zahlreichen Stellen die Handschrift Kolbs wieder. Mit Erfahrung, Kompetenz und Raffinesse half er zahlreichen Familien, sich ihren individuellen Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Stets verhandelte er mit privaten Investoren oder ansiedlungswilligen Betrieben im Interesse der Stadt und blieb dabei menschlich, freundlich und offen für die Belange seines Gegenübers, nicht zuletzt als Ansprechpartner der Feuerwehren der Kernstadt und im Umland.

Um positive Entwicklung verdient gemacht

Bürgermeister Karg zufolge hat Kolb sich besonders der Pflege und Bewahrung der Natur verschrieben und bewies mit dem Naherholungsgebiet Naabauen, wie sinn- und rücksichtsvolle Nutzung der Natur durch den Menschen aussehen kann. Hier profitiert Kolb auch von seinen Erfahrungen aus Regensburg.

Bürgermeister Heinz Karg schätzt seinen Kollegen nicht nur als hervorragenden Beamten, sondern auch als einen Mann „dessen Rat und Unterstützung ich gerne in Anspruch nehme“. Fritz Kolb habe sich mit seinem vielseitigen Einsatz um die positive Entwicklung der Stadt Burglengenfeld und ihrer Umlandgemeinden wahrlich verdient gemacht.

In seiner bisherigen Dienstzeit in Burglengenfeld wurden im Rathaus eine stattliche Anzahl von Projekten gestemmt, wie das Schul- und Sportzentrum im Naabtalpark, Kinderkrippen, Kindergärten, Betreuungseinrichtungen oder die Altstadtsanierung.

Privat ist Fritz Kolb leidenschaftlicher Angler und seit vielen Jahren aktiver Tischtennis- und Tennisspieler.

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„Power Sandking 800 Turbo“ füllt 4200 Sandsäcke pro Stunde

Pressemitteilung Städtedreieck vom 21.12.11

Die Erinnerungen an das dramatische Hochwasser vom Januar sind bei den Bürgern und bei den Rettungskräften sowie den Bauhofmitarbeitern in Burglengenfeld und Teublitz noch gut präsent. Beide Städte rüsten sich für das nächste Hochwasser.

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Präsentierten den „Power Sandking 800 Turbo (v.li.): Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth, Peter Strahl (Bauhof Teublitz), Sabine Eichinger, Leiterin des Teublitzer Tiefbauamtes, Bürgermeisterin Maria Steger, Bürgermeister Heinz Karg und der Burglengenfelder Bauhof-Leiter Alfred Plank. (Foto: Hitzek)

Sie haben gemeinsam eine neue Sandsackabfüllanlage gekauft. Rund 12.000 Euro kostet der „Power Sandking 800 Turbo“ der Firma König, der mehr als 4200 Säcke pro Stunde mit Sand füllen kann. „Es ist wie immer bei Anschaffungen dieser Art: Wir hoffen eigentlich, dass die Anlage nie zum Einsatz kommt. Aber wenn sie eben benötigt wird, dann haben wir sie schnell und direkt vor Ort“, sagten Bürgermeisterin Maria Steger und Bürgermeister Heinz Karg beim Pressetermin.

Vom 14. bis 16. Januar 2011 waren die Rettungskräfte sowie Bauhof- und Verwaltungsmitarbeiter im Dauereinsatz: Laut den Aufzeichnungen der Stadt Teublitz war es das schlimmste Hochwasser seit dem Jahre 1970. Und in Burglengenfeld stand das Wasser nur knapp 40 Zentimeter unter der Marke des Rekordhochwassers im Jahre 1909.

Kein Wunder also, dass gefüllte Sandsäcke in beiden Städten äußerst gefragt waren. Die Feuerwehren, die das Abfüllen übernommen hatten, konnten die Nachfrage teils nicht mehr bewältigen. Und dann streikte auch noch die bisherige Abfüllmaschine, sodass von der Stadt Nittenau eine größere Anlage ausgeliehen werden musste.

Jetzt haben Teublitz und Burglengenfeld laut Produktbeschreibung „eine Hochleistungs-Sandsackabfüllanlage für den Katastrophenfall“. Die Beschaffung der Anlage haben die Stadtwerke Burglengenfeld übernommen. Vorstand Friedrich Gluth sagte, die Maschine habe sieben „Turbo-Abfüllstutzen“, von denen ein jeder mehr als 600 Säcke pro Stunde mit Sand füllen könne. Somit seien mehr als 4200 Säcke pro Stunde möglich.

Aus Sicht der Bauhöfe stellten Peter Strahl (Teublitz) und Alfred Plank (Burglengenfeld) heraus, dass die Sandsäcke mit einem speziellen Schnellverschluss ausgestattet seien, der zügiges Arbeiten gewährleiste. Die Anlage selbst sei zu betreiben über eine Zapfwelle von Traktor/Unimog aus oder direkt über einen Elektromotor.

Und weil das nächste Hochwasser bestimmt kommt: Leere Sandsäcke haben die Städte bereit eingelagert und zuvor gemeinsam gekauft: Größere Bestellmenge, geringerer Preis. „Unser gemeinsames Handeln spart Geld und steigert im Ernstfall die Effizienz“, so das Fazit von Steger und Karg.

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Zierer-Stiftung unterstützt Burglengenfelder Familien

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 19.12.11

14 Burglengenfelder Familien haben am Samstag jeweils 600 Euro, insgesamt also 8400 Euro, aus den Mitteln der Betty- und Hanns-Zierer-Stiftung erhalten.

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Stifter Hanns Zierer (links) und Bürgermeister Heinz Karg überreichten an insgesamt 14 Familien finanzielle Zuwendungen aus der Betty- und Hanns-Zierer-Stiftung. (Foto: Hitzek)

In einer Feierstunde im Rathaus erinnerte Bürgermeister Heinz Karg daran, dass die Stiftung ursprünglich die Unterstützung von Alzheimer- und Parkinson-Kranken zum Ziel hatte. „Gerade der Gedanke, dass Familien mit Kindern für den Bestand und die Weiterentwicklung unserer Gesellschaft von eminenter Bedeutung sind, hat die Eheleute Zierer veranlasst, die 2002 gegründete Stiftung im Jahre 2006 um eine Zustiftung für Familien mit Kindern zu erweitern.“ Seitdem gewähre die Stiftung Familien mit mehreren Kindern, die die Kriterien der Satzung erfüllen, eine finanzielle Hilfestellung.

Stifter Hanns Zierer, der mit seiner Enkelin Katharina an der Feierstunde teilnahm, sagte, es sei bekannt, „dass meine bereits verstorbene Ehefrau Betty sich ihr ganzes Leben lang für Kranke, Kinder, Senioren und andere Personengruppen oder Personen, welcher der Hilfe bedurften, eingesetzt hat. Mit der Errichtung der Stiftung wollte sie ihre Hilfsbereitschaft auch nach ihrem Tode noch zum Ausdruck bringen“.

Eine mehr als noble Geste, befand der Bürgermeister: „Auch in unserem wohlhabenden Land können gerade Familien mit Kindern eine finanzielle Unterstützung gut gebrauchen.“ Das Ehepaar Zierer habe richtig erkannt, „dass der Staat oder die Kommunen nicht alles Notwendige leisten können und deshalb private Initiativen gewünscht und erforderlich sind“, sagte Karg.

Zierer betonte, er sei „zuversichtlich und voller Hoffnung“, dass die Betty- und Hanns-Zierer-Stiftung „in der Stadt Burglengenfeld lange zum Wohle ihrer Bürger bestehen und wirken kann“.

Die 14 Familien mit ihren Kindern freuten sich nicht nur über die finanzielle Unterstützung. Denn obendrein gab es für den Nachwuchs einen gut gefüllten Rucksack mit Süßigkeiten – dafür, so Hanns Zierer, hätten seine Frau und er durch die Aufnahme entsprechender Bestimmungen in die Stiftungssatzung gesorgt.

Bereits vor der Feierstunde hatten Karg gemeinsam mit Hanns Zierer im Namen der Stadt am Grab von Betty Zierer ein Blumengebinde niedergelegt. Betty Zierer ist am 17. Dezember 2003 verstorben. Die Vergabe der sogenannten Ausstattungsbeihilfen findet daher jährlich an ihrem Todestag statt.

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„Wie im Urwald“: Baumpflege am Kreuzberg

Pressemitteilung Stadt Burglengenfeld vom 15.12.11

„Wie im Urwald“, sagt Stefan Preisl. Und er meint die Seilklettertechnik, die er und sein Mitarbeiter Hannes Jawork derzeit am Kreuzberg anwenden, um zum Beispiel von Bäumen Totholz zu entfernen oder Baumkronen einzukürzen.

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„Wie im Urwald“, sagt Stefan Preisl. Und er meint die Seilklettertechnik, die er und sein Mitarbeiter Hannes Jawork derzeit am Kreuzberg anwenden, um zum Beispiel von Bäumen Totholz zu entfernen oder Baumkronen einzukürzen. (Foto: Hitzek)

Diese Maßnahmen zur Baumpflege sind nötig, um den Wald und insbesondere die markanten alten Laubbäume am Kreuzberg zu erhalten, den Förster Reinhold Weigert vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten als „echtes Kleinod“ bezeichnet. Denn: „Hier ist eine gigantische Artenvielfalt anzutreffen, wie es sie in unserer Region nur selten gibt: 20 verschiedene Baumarten auf rund zehn Hektar.“

Im Rathaus ist man sich der daraus resultierenden Verantwortung bewusst. „Burglengenfeld ist eine Stadt im Grünen. Und wir wollen alles tun, damit dies auch so bleibt“, sagt Bürgermeister Heinz Karg. Der Stadt gehört der Wald am Kreuzberg. Und bereits seit 1991 laufen unterschiedliche Maßnahmen, die zum einen der nachhaltigen Pflege, zum anderen der Erschließung des Areals für sanfte Naherholung im Einklang mit der Natur dienen.

Nach wie vor gültig ist die Einschätzung von Thomas Verron, heute Leiter des Forstbetriebs Burglengenfeld, aus dem Jahr 1994. Er sagte damals, der Kreuzberg komme der „waldbaulichen Idealvorstellung“ nahe: Viel Laubholz, ein paar Kiefern, viele junge Bäume, ein paar beeindruckende Riesen – die Struktur des Waldes sei nahezu perfekt und biete Pflanzen und Tieren einen optimalen Lebensraum.

Förster Reinhold Weigert macht keinen Hehl daraus, dass Pflege immer auch bedeute, dass Bäume zum Teil zurück geschnitten oder gar gefällt werden müssen, wenn sie morsch und faul sind. So dient der aktuelle Einsatz von Stefan Preisls Fachbetrieb für Problembaumfällungen und Baumpflege in erster Linie der Verkehrssicherung, also dem Schutz der Spaziergänger und Wanderer vor herabfallenden Ästen oder im schlimmsten Fall umstürzenden Bäumen.

Die Stadt als Eigentümerin holt sich regelmäßig den Rat von Fachleuten. Mit dem Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten besteht ein Vertrag zur Waldbewirtschaftung, zuständig dafür ist Förster Weigert. Der Baumsachverständige Diplom-Ingenieur (FH) Markus Auburger aus Nittenau hat alle Bäume entlang der Wege am Kreuzberg untersucht und konkrete Handlungsanweisungen erteilt. Danach richten sich nun Stefan Preisl und Hannes Jawork, wenn sie hoch klettern in die Kronen der teils 200 Jahre alten Bäume. Preisl betont: „Unser Anliegen ist nicht das vorschnelle Fällen von Bäumen, sondern fachgerechte Baumpflege.“ Das bedeute Maßnahmen zur Verbesserung der Vitalität sowie der Stand- und Bruchsicherheit.

Bürgermeister Heinz Karg und Fritz Kolb, Leiter der Bauverwaltung im Rathaus, freuten sich beim Termin am Kreuzberg, „dass wir Fachleute wie Stefan Preisl und sein Team hier bei uns vor Ort in Burglengenfeld haben“. Dass die Baumpflegemaßnahmen im Dezember ausgeführt werden, geschehe aus Rücksicht auf die Vegetation und insbesondere die Vögel. Denn die Artenvielfalt soll erhalten bleiben, so das erklärte Ziel der Stadt.

Info:

So beschreiben den Fachleute den Wald am Kreuzberg: „Charaktervoller, im Kreuzwegbereich parkartig strukturierter Laubbaum-Mischbestand mit dominierender Buche, häufiger Eiche, Berg- und Spitzahorn, einzelner Ulme, Linde, Kirsche, Birke. Nadelholz einzeln und truppweise mit dominierender Kiefer, häufiger Lärche im Osten, einzelner Fichte, Strobe. Im Kreuzwegbereich hallenartiges Altholz, sonst unter- und zwischenstandsreich.“ Ziel der Pflegemaßnahmen: „Die parkartige Bestandsstruktur unter Wahrung der Verkehrssicherheit erhalten.“

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Neues Fahrzeug für den Kanaltrupp Städtedreieck

Pressemitteilung Städtedreieck vom 14.12.11

Für ihren gemeinsamen Kanaltrupp haben die Städte Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz jetzt ein neues Fahrzeug angeschafft.

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Die Männer in Orange sind der Kanaltrupp Städtedreieck (v.li.) Leiter Johann Reif, Karsten Severidt, Andreas Rein und Timo Reichenbach. Ihnen übergaben (v.re.) Bürgermeister Heinz Karg, Carmen Schierl, die Leiterin der gemeinsamen Geschäftsstelle, die Bürgermeisterinnen Maria Steger und Dr. Susanne Plank sowie Stadtwerke-Vorstand (ganz links) ihr neues Fahrzeug. (Foto: Hitzek)

Es ist ausgestattet mit allen nötigen Geräten. Was noch zu erfolgen hat, ist der Einbau eines Kranes, der den Mitarbeitern dabei hilft, Arbeitsmaterial in die Kanalisation zu befördern. Die Gesamtkosten für die Beschaffungen belaufen sich auf rund 60.000 Euro.

Die Anschaffungskosten für das Fahrzeug trägt jede Stadt zu einem Drittel. Damit zeigt sich, so die Bürgermeisterinnen Maria Steger und Dr. Susanne Plank sowie ihr Amtskollege Heinz Karg, „wieder einmal der wohl überzeugendste Vorteil unserer interkommunalen Zusammenarbeit: Es wird Geld gespart“. Es gebe keine unnötigen Dreifach-Ausgaben, sondern eine gemeinsame Investition in Fahrzeug, Ausstattung und Gerätschaften.

Die Abwicklung der Beschaffung lag in den Händen der Stadtwerke Burglengenfeld, untergebracht ist das Kanaltrupp-Fahrzeug in der Saltendorfer Kläranlage des Zweckverbandes der Städte Maxhütte-Haidhof und Teublitz.

Timo Reichenbach (Teublitz), Karsten Severidt (Burglengenfeld) und Andreas Rein (Maxhütte-Haidhof) hatten Anfang Juli ihre Arbeit im Kanaltrupp Städtedreieck aufgenommen. Zu ihren Aufgaben zählen unter anderem Reinigung und Kontrolle des Kanalnetzes, Reparaturen oder die Wartung der Pumpstationen. „Ihre Zusammenarbeit hat sich bestens bewährt“, bilanzierten die Stadtoberhäupter. Andreas Rein habe seine Kollegen profitieren lassen von seiner großen Erfahrung im Aufgabenbereich der Abwasserbeseitigung, wodurch sich Reichenbach und Severidt schnell eingearbeitet hätten. Von der Bündelung von Wissen und Kompetenz profitierten letztlich alle Bürger des Städtedreiecks.

Plank, Steger und Karg nutzen den Termin, um eine Bilanz der interkommunalen Zusammenarbeit im Städtedreieck im Jahr 2011 vorzulegen. Dabei stellten sie Einsatz und Engagement von Carmen Schierl, Leiterin der gemeinsamen Geschäftsstelle, heraus, die alle Aktionen stets begleite und koordiniere. Einige Kooperations-Beispiele aus diesem Jahr:

Kleiderkammer Städtedreieck: Kurzzeitig stand die Kleiderkammer in diesem Jahr vor dem Aus. Die Kleiderkammer unterstützt seit 1993 Asylbewerber, ehemalige Aussiedler und arme Menschen im Städtedreieck mit gut erhaltener Kleidung, Schuhen, Bettsachen, Haushaltsgeräten und mehr. Zusammen mit der Firma Läpple, dem katholischen Pfarramt Teublitz und dem evangelischen Pfarramt Maxhütte-Haidhof wurde der Fortbestand der sozialen Einrichtung gesichert. Läpple-Geschäftsführer Oliver Wackenhut stellte das Erdgeschoss des ehemaligen Direktionsgebäudes beim Tor II gegenüber der Hugo-Geiger-Siedlung zur Verfügung. Heinz Karg, Dr. Susanne Plank und Maria Steger veranlassten die Renovierung der Räume durch Mitarbeiter der drei Bauhöfe. Jetzt können die ehrenamtliche Leiterin der Kleiderkammer, Brigitte Schönwetter, und ihr Team mit Spenden aus der Bevölkerung weiter Bedürftige unterstützen.

Wanderkarte Städtedreieck: Die Neuauflage der Wanderkarte für die Ferienregion Südliche Naab-Vils ist im Sommer erschienen. Zusätzlich zu bereits bekannten Routen wie dem „Wittelsbacher Burgensteig“ oder dem „Panoramasteig im Städtedreieck“ bietet sie Urlaubsgästen und Einheimischen fünf neue Routen, die im Stadtgebiet von Maxhütte-Haidhof liegen. Damit steigt die Länge der ausgeschilderten Wanderwege im Städtedreieck von 107 auf 144 Kilometer. Die Bürgermeisterinnen Dr. Susanne Plank, Maria Steger und ihr Amtskollege Heinz Karg betonten, dass die neue Wanderkarte nicht nur für Urlauber gedacht ist: „Sie ist vielmehr auch eine Einladung an alle Bürger des Städtedreiecks, nach einer ausgedehnten Wanderung zufrieden festzustellen: Zu Hause ist es halt doch am schönsten.“

Bibliotheksverbund „Städtedreieck liest“: Bildung, Wissen, Information und Unterhaltung: Der Internetkatalog www.staedtedreieckliest.de ist der erste Regionalverbund von Büchereien in der Oberpfalz und in Niederbayern. Die Stadtbibliotheken von Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz präsentieren gemeinsam ihre mehr als 40.000 Medien. „Damit übernimmt das Städtedreieck eine absolute Vorreiterrolle“, hatte Eva Donhauser von der Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen schon im Vorfeld bekundet. Der Online-Katalog bietet den Nutzern der Büchereien u.a. Zugriff auf Romane, Sachbücher, Kinderliteratur, Hörbücher, Musik-CDs, DVDs, CD-ROMs und Konsolenspiele. Wer einen Leserausweis einer der drei Stadtbibliotheken besitzt, kann im Internet von Zuhause aus rund um die Uhr seinen gewünschten Titel auswählen. Hat die eigene Bibliothek einen Titel nicht, so kann der Leser diesen sofort online bestellen und nach wenigen Tagen kann er sich das gewünschte Buch, die DVD, die CD, usw. in seiner Heimatbücherei abholen. Pro Bestellung wird eine Gebühr von nur einem Euro erhoben.

3. Städtedreieckslauf: 3556 Kilometer legten die 524 Teilnehmer des 3. Städtedreieckslaufs im August quer durchs Städtedreieck zurück. Für jeden Läufer und Walker, der das Ziel erreichte, spendierten die Heimatbanken VR-Bank Burglengenfeld, die Sparkasse im Landkreis Schwandorf und die Raiffeisenbank Schwandorf-Nittenau 1,50 € für einen guten Zweck. Diese Summe stockten die drei Bürgermeister im Städtedreieck auf beachtliche 2500 € auf. Über diese Spende durfte sich die Ausgabestelle Städtedreieck der „Schwandorfer Tafel freuen“. Der Termin für den Städtedreieckslauf 2012 steht auch schon fest: Gelaufen und gewalkt wird dann am 17. August 2012 zum Auftakt des dreitägigen Bürgerfestes in Burglengenfeld.

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