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04.12.2018

Stadtwerke verabschieden Herbert Hofrichter in den Ruhestand

Herbert Hofrichter (2.v.li.) ist von Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit im Bild (v.li.) Albert Stockinger, Johann Reif, Josef Hollweck und Michael Weiß.

Herbert Hofrichter (2.v.li.) ist von Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth in den Ruhestand verabschiedet worden. Mit im Bild (v.li.) Albert Stockinger, Johann Reif, Josef Hollweck und Michael Weiß.

Der „007 der Wasserversorgung Burglengenfeld“ geht in den Ruhestand: Herbert Hofrichter hat mehr als 35 Jahre lang für Stadt und Stadtwerke gearbeitet. Seine Spezialität: Das Entdecken von Rohrbrüchen und anderen Schäden an Wasserleitungen.

Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth stellte bei der Verabschiedung Hofrichters die besondere fachliche Kompetenz des Bauhof-Mitarbeiters heraus. Denn Rohrbrüche zu finden ist kein leichtes Unterfangen. Für den Umgang mit dem Lecksuchgerät braucht es ein geschultes Gehör. Sensible Mikrofone nehmen den Bodenschall auf, der gemessene Geräuschpegel wird im Display des Gerätes angezeigt und auch über Kopfhörer wiedergegeben. Herbert Hofrichter versteht es wie kaum ein anderer, diese Geräusche zu deuten, betonte Gluth.

Ein Blick in die Vita

Hofrichter wurde 1957 in Lanzenried geboren. Nach dem Besuch der Volksschule in Schmidmühlen erlernte er von 1972 bis 1975 bei der Firma Wein in Burglengenfeld das Spenglerhandwerk. Nach beruflichen Stationen unter anderem bei der Firma Filatsch und der Firma Volkmann folgte im Oktober 1983 schließlich die Anstellung als Wasserinstallateur bei der Stadt Burglengenfeld. 

„Es war eine erfolgreiche Zeit, auf die du zurückblicken kannst“, lobte Friedrich Gluth. Herbert Hofrichter hat bei seiner Arbeit fast jedes Haus in Burglengenfeld besucht, etwa beim Austauschen von Wasserzählern. Auch die Kläranlage profitierte von seinem Know-how, so absolvierte er u.a. im Jahr 2000 mit Erfolg den Klärwärter-Grundkurs.

Das Wissen stets weitergegeben

Der Stadtwerke-Vorstand wies besonders auf Hofrichters „Lernhungrigkeit“ hin und betonte, der scheidende Mitarbeiter habe sein umfangreiches Wissen über Leitungen, Schieber und Hydranten gerne weitergegeben; in Michael Weiß habe er einen besonders wissbegierigen „Schüler“ gefunden. Gluth dankte Hofrichter für seine langjährige Arbeit zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. Dem schlossen sich an der Leiter des Technik-Referats der Stadtwerke, Dipl.-Ing. (FH) Josef Hollweck, der stellvertretende Bauhof-Leiter Johann Reif und der Vorsitzende des Personalrats Albert Stockinger. 

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