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17.09.2019

Kerstin Schwelle wird neue Leiterin der Stadtbibliothek

Bürgermeister Thomas Gesche (li.) stellte Kerstin Schwelle (Mitte) als neue Leiterin der Stadtbibliothek vor. Er gratulierte Beate Fenz (3.v.li.) und ihrem Team zur Leistung in den vergangenen 30 Jahren. Von links: Monika Grenzer, Monika Muggenthaler, Cordula Gottschalk und Vera Fischer.

Bürgermeister Thomas Gesche (li.) stellte Kerstin Schwelle (Mitte) als neue Leiterin der Stadtbibliothek vor. Er gratulierte Beate Fenz (3.v.li.) und ihrem Team zur Leistung in den vergangenen 30 Jahren. Von links: Monika Grenzer, Monika Muggenthaler, Cordula Gottschalk und Vera Fischer.

Mit einem Tag der offenen Tür hat die Stadtbibliothek am Sonntag ihren 30. Geburtstag gefeiert. Bürgermeister Thomas Gesche würdigte dabei die engagierte Leistung des Teams um Leiterin Beate Fenz. Als deren Nachfolgerin wurde Kerstin Schwelle vorgestellt, die zum Jahreswechsel die Leitung der Stadtbibliothek übernehmen wird.

Kerstin Schwelle ist 46 Jahre alt und kommt aus Schwandorf. Sie ist ausgebildete Buchhändlerin und bringt jede Menge Erfahrung mit, unter anderem aus ihrer Arbeit in den Buchhandlungen Sebaldus (Schwandorf) und Lieret (Amberg). In Burglengenfeld dürfte sie vielen bekannt sein aus dem Buch- und Spielladen, wo Kerstin Schwelle ebenfalls einige Jahre tätig war. 

Bürgermeister Thomas Gesche hieß Kerstin Schwelle offiziell herzlich willkommen im Dienste der Stadt Burglengenfeld. Bis zum Jahresende arbeite sie gemeinsam mit Beate Fenz an der Spitze der Bibliothek, ein reibungsloser Übergang sei somit gewährleistet. 

„Ich trete in sehr große Fußstapfen"

„Meine Leidenschaft ist das Buch“, sagt die neue Chefin, „ich freue mich darauf, den Menschen Lust auf Bücher, Lust auf Medien zu machen“. Die zweifache Mutter hat lange in Maxhütte-Haidhof gewohnt, kennt auch daher Burglengenfeld sehr gut und weiß um die Bedeutung der Bibliothek für das kulturelle Leben in der Stadt. Veranstaltungen wie das Popcorn-Kino oder den Bambini-Vorleseclub, die über das reine Ausleihen von Büchern und Medien hinausgehen, soll es auch künftig in der Bibliothek geben. „Ich trete in sehr große Fußstapfen, aber ich habe engagierte Kolleginnen an meiner Seite, die mich sehr freundlich empfangen haben. Hier sind in den vergangenen Jahren ganz tolle Sachen auf die Beine gestellt worden, die ich erhalten möchte.“

Neue Akzente setzen möchte Kerstin Schwelle zum Beispiel mit Angeboten für Erwachsene, etwa mit Lesungen oder mit Fahrten zur Leipziger Buchmesse. Generell will die neue Leiterin den Spaß am Lesen vermitteln. „Es darf gerne auch leichte Literatur sein. Aber: Ein Buch fühlt sich einfach besser an, als ein Smartphone.“

Bürgermeister Gesche würdigte abschließend die Leistung des gesamten Bibliotheksteams in den vergangenen 30 Jahren: „Jede einzelne von euch ist wichtig!“ Beate Fenz und ihr Team könnten stolz sein auf das Erreichte. Die Bibliothek sei ein wichtiger Eckpfeiler des kulturellen Lebens in der Stadt, biete in gemütlichem Ambiente ein vielseitiges Angebot, das gerne angenommen werde. Mit den Modernisierungen der vergangenen Jahre sei die Basis gelegt für eine gute Zukunft der Stadtbibliothek.

Drei Fragen an Kerstin Schwelle

Was liegt Ihnen in der Bibliothek besonders am Herzen? „Kinder für das Lesen und das Buch zu begeistern, Eltern zum Vorlesen animieren. Jeder soll bei uns passende Buch finden.“

Was lesen Sie selbst gerne? „Das ist sehr unterschiedlich. Schon eher Romane, ab und zu auch Krimis. Ich mag Werke französischer Autoren, lese gerne auch mal Bücher außerhalb des Mainstreams.“

Welches Buch liegt aktuell auf Ihrem Nachtkästchen? „Marlène“ von Philippe Djian.

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