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13.07.2021

Landrat und Bürgermeister besichtigen Labor Kneißler

Bürgermeister Thomas Gesche und Landrat Thomas Ebeling wurden von Dr. Andreas Kneißler und Arnold Kneißler durch die neuen Räume geführt.

Bürgermeister Thomas Gesche und Landrat Thomas Ebeling wurden von Dr. Andreas Kneißler und Arnold Kneißler durch die neuen Räume geführt.

Das Labor Kneißler im Unteren Mühlweg ist mit rund 250 Angestellten inzwischen einer der größten Arbeitergeber der Stadt. Seit Frühjahr 2019 laufen die Arbeiten am Erweiterungsbau. Jetzt sind diese nahezu abgeschlossen. Landrat Thomas Ebeling und Bürgermeister Thomas Gesche nutzten daher die Gelegenheit, sich von den neuen Räumen zu überzeugen und über die Zusammenarbeit in den Hochphasen der Corona-Pandemie zu sprechen.

Viel Zeit nahmen sich die Geschäftsführer Dr. Andreas Kneißler und Arnolf Kneißler für einen Rundgang durch die neuen Räumlichkeiten. Das Labor Kneißler ist seit über 20 Jahren führend im Bereich der Lebensmittelsicherheit und –analyse.  Die Geschäftsführer verwiesen während der Führung auf anschauliche Beispiele, wie man gesundheitsschädlichen Organismen wie Salmonellen oder Listerien auf die Spur kommt und welche von modernster digitaler Technik unterstützter Methoden eingesetzt werden, um diese verlässlich nachzuweisen.

Seit Pandemiebeginn kam die Auswertung von PCR-Tests als neues Geschäftsfeld des Labor Kneißler hinzu. „Sie haben die Auswertung stets verlässlich und in einem engen Zeitrahmen  durchführen können“, lobte Landrat Ebeling die Zusammenarbeit. Die Auswertung der PCR-Tests im Testzentrum Schwandorf, in Hochzeiten zum Teil 15.000 Testanalysen pro Woche, seien ein wesentlicher Baustein in der Bewältigung der Pandemie gewesen. Diesem Lob schloss sich Bürgermeister Thomas Gesche an: „Auch wir haben kurzfristig auf eure Hilfe zählen können, als sich im Rathaus ein mögliches Infektionsgeschehen abzeichnete. Dank schneller Reihentestung habe sich dieser Verdacht aufgrund der zuverlässigen Testung damals als unbegründet erwiesen“, sagte Gesche.

Die Erweiterung des bestehenden Betriebes hat für die Geschäftsführer Kneißler viele Vorteile: „Die Pandemie zeigte auch die Schwierigkeiten, am Weltmarkt Material zu bekommen“, so Dr. Andreas Kneißler. In Burglengenfeld löse man dies nun in Teilen mit einer eigenen Produktion für den Eigenbedarf wie zum Beispiel Petrischalen – aber auch mit umsichtigen und zielgerichteten Einkauf. Froh ist Kneißler darüber, dass die meisten Spuren des Brandes im Altbau im Jahr 2020 nun beseitigt sind und die Arbeit in Provisorien damit bald der Geschichte angehöre.

Die erweiterten Kapazitäten im Bereich der PCR-Testungen bleiben indes noch etwas erhalten, so der Geschäftsführer, auch seien die Verträge der Arbeitskräfte in diesem Bereich verlängert worden. „Noch ist die Pandemie nicht vorbei“, so Kneißler.





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