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28.07.2021

Moderne Kunst im Herzen der Stadt: Pop Up Galerie am Marktplatz

Gelungenes Zusammenspiel einzelner Akteure – bald hat Burglengenfeld seine erste Pop Up Galerie. Dies war nur möglich durch das Miteinander von Imad Cheikho (Eigentümer der Klosterschenke), Künstler Stefan Preisl, Bürgermeister Thomas Gesche und Museumsleiterin Christina Scharinger

Gelungenes Zusammenspiel einzelner Akteure – bald hat Burglengenfeld seine erste Pop Up Galerie. Dies war nur möglich durch das Miteinander von Imad Cheikho (Eigentümer der Klosterschenke), Künstler Stefan Preisl, Bürgermeister Thomas Gesche und Museumsleiterin Christina Scharinger

„Frequenz in die Innenstadt bringen, Kunst und Kultur nach langer Durstrecke fördern“ – Das ist das Ansinnen von Bürgermeister Thomas Gesche. Nun soll ab kommenden Sonntag eine Pop Up Galerie vorübergehend einen der (wenigen) Leerstände der Innenstadt füllen.

Kunst muss begehbar, muss erfahrbar sein – und nicht zuletzt braucht Kunst vor allem Sichtbarkeit. So waren insbesondere Kunstschaffende während der Pandemie schwer betroffen. Die Stadt Burglengenfeld und die Leiterin des Oberpfälzer Volkskundemuseum, Christina Scharinger, haben sich daher das ehrgeizige Ziel gesetzt, Kultur und Kunst in der Stadt neu zu beleben – und hier auch mal neue Formen der Darstellung zu wagen.  

Das Ergebnis: Im gesamten Monat August gibt es mitten im Herzen der Stadt eine Pop Up Galerie mit Werken des heimischen Holzkünstlers Stefan Preisl. „Uns ist es damit gelungen, mehrfach das Leben in die Stadt zurück zu holen“, sagt Museumsleiterin Scharinger. Die kleine Instant-Galerie zieht in die Räume der ehemaligen „Klosterschenke“, direkt am Marktplatz gelegen. Mit der Auswahl des Gebäudes sei zum einen ein Leerstand für einen Monat wiederbelebt, zum anderen stünde die Galerie für eine gelungene Verbindung aus Altstadtbummel und modernen Kunstgenuss. „Nun braucht es nur noch das Publikum, welches sich auf die unterschiedlichen Exponate aus Holz einlassen und diese besichtigen und genießen soll“, ermuntert Scharinger zum baldigen Besuch.

„Nach dem Ende des langen Lockdowns hatten meine Kollegen aus der Verwaltung und ich verschiedene Überlegungen und Ansätze, auf welche Art und Weise und mit welchen Mitteln man die Menschen zurück in die Stadt holt“, erklärt Bürgermeister Thomas Gesche. Nach wie vor seien verständlicherweise viele verunsichert und zurückhaltend. „Die Pop Up Galerie im Rahmen des Leerstandmanagement ist nun ein weiteres Ergebnis davon“. Gesche hofft, dass dieser weitere Impuls an die Innenstadt eine positive Kettenreaktion in Gang setzt.

„Die Galerie ist auch ein Zusammenspiel verschiedener lokaler Akteure, die hier Hand in Hand und mit einem gemeinsamen Ziel zusammengearbeitet haben“, fügt Museumsleiterin Scharinger hinzu. Bauamtsleiter Gerhard Schneeberger habe mit ihr die städtischen Leerstände auf ihre Kunsttauglichkeit geprüft; mit Imad Cheikho als Eigentümer der alten Klosterschenke habe man sich bald auf dieses Gebäude geeinigt.

Der Künstler selbst, Stefan Preisl, hatte auf die städtische Anfrage mit einer prompten Zusage reagiert. „So etwas hat in einer wachsenden Stadt wie Burglengenfeld gefehlt“. Die Verbindung von Kunst und Stadt sei ein elementares Element moderner Städte. Für ihn vorstellbar ist auch die Idee eines Künstlercafés, das wechselnde Ausstellungen und das soziale Miteinander verbinde.

Die Ausstellung „Stefan Preisl – Skulpturen und Objekte“ im Gebäude der ehemaligen Klosterschenke ist von 01. bis 31. August 2021 jeweils geöffnet von Dienstag: 17:30 bis 20:30 Uhr, Donnerstag: 17:30 bis 20:30 Uhr und Sonntag: 14:00 bis 17:00 Uhr.

Der Eintritt ist frei. Es gelten die üblichen Hygienemaßnahmen und AHA-Regeln; das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist obligatorisch.

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