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04.10.2021

Erstes großes Projekt der Johann Michael Fischer Gesellschaft

Geladene Gäste zur Buchpublikation v.l.n.r.: Verleger Joseph Fink, Ortsheimatpfleger Günther Plößl, ehem. Museumsleiterin Margit Berwing-Wittl, 1.Vorsitzender Dipl.Ing. Architekt Franz Peter, stellv. Bgm. Sebastian Bösl, Prof. emer. Dr. Bernhard Schütz

Geladene Gäste zur Buchpublikation v.l.n.r.: Verleger Joseph Fink, Ortsheimatpfleger Günther Plößl, ehem. Museumsleiterin Margit Berwing-Wittl, 1.Vorsitzender Dipl.Ing. Architekt Franz Peter, stellv. Bgm. Sebastian Bösl, Prof. emer. Dr. Bernhard Schütz

Die erst 2019 neu gegründete Johann Michael Fischer-Gesellschaft e.V. mit Sitz in Burglengenfeld hat im Volkskundemuseum ihr erstes großes Projekt vorgestellt: einen prächtigen Band über „Sankt Michael und die Josephsburg. Kurkölnische Bauwerke in München-Berg am Laim“.

Zu Beginn führten die ehemalige Museumsleiterin Dr. Margit Berwing-Wittl und Ortsheimatpfleger Günther Plößl „auf Fischers Spuren“ durch die Altstadt und ließen – begrüßt von Alexander Spitzer als „originaler“ Johann Michael Fischer an dessen Denkmal vor dem Rathausaltbau – die Zeit um 1700 wieder lebendig werden. Im Anschluss trafen sich die zahlreichen Gäste zur Buchpräsentation im Volkskundemuseum. „Johann Michael Fischer ist eine wichtige Persönlichkeit aus der Geschichte der Stadt Burglengenfeld und umso bedeutungsvoller ist der Zweck des Vereins.“ sagte 3. Bürgermeister Sebastian Bösl, und gab sich selbst als Fischer-Kenner seit Grundschulzeiten zu erkennen. Er hatte einen echten Schatz - eine „Banderlzeitung“ aus dem Jahr 1995 - mitgebracht, in der die Schülerinnen und Schüler Aufgaben zu Johann Michael Fischers großartiger Baukunst lösen mussten. Bösl betonte den bemerkenswerten Enthusiasmus der Fischer-Gesellschaft, die sich der Würdigung des bedeutenden Baumeisters aus Burglengenfeld verschrieben hat.  

Der erste Vorsitzende der Gesellschaft, Franz Peter aus München, erläuterte anhand von historischen und aktuellen Bildern und Modellen aus der St. Michaelskirche in Berg am Laim, wie er selbst über mehr als zwanzig Jahre die Sanierung begleitet und dabei bahnbrechend neue Erkenntnisse über den Baumeister aus Burglengenfeld gewonnen hat. Co-Autor Prof. Dr. Bernhard Schütz brachte den Zuhörern eindringlich nahe, wie wichtig das genaue Hinschauen in Fischers Kirchen und Klosterbauten ist. Zudem findet sich im neuen Buch eine ausführliche und tiefgreifende Analyse von Dr. Christl Knauer-Nothafft über die baulichen Aktivitäten der kurkölnischen Kurfürsten zusammen mit der St. Michaels-Bruderschaft ab 1737 in Berg am Laim, die alle Aspekte der politischen, dynastischen und sakralen Geschichte dieses großartigen Baus erschließt.

Das neue Buch mit einem eigenen eindrucksvollen Bildteil von Fotograf Franz Wimmer, wurde von der Johann Michael Fischer-Gesellschaft herausgegeben und ist im Joseph Fink-Kunstverlag in Lindenberg/Allgäu erschienen. In Kürze ist es für 39 Euro im Volkskundemuseum und im Buchhandel erhältlich.

Damit auch die interessierte Öffentlichkeit an den Aktivitäten der Gesellschaft teilnehmen kann, lädt Dr. Margit Berwing-Wittl und Günther Plößl für Sonntag, 17.10.2021, nochmals zu einer Stadtführung „Auf Fischers Spuren“ durch Burglengenfeld und zum anschließenden Besuch der Dauerausstellungsabteilungen und der kleinen Sonderschau mit Großfotos und Architekturmodellen über St. Michael in Berg am Laim ein. Treffpunkt für die Stadtführung ist um 14 Uhr auf dem Museumsparkplatz, von 15:30-17 Uhr ist das Museum geöffnet. Die Teilnahme ist kostenlos. In Innenräumen gelten die „3-G-Regeln“ und Maskenpflicht.

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