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14.10.2021

Bürgerversammlungen von Umland und Kernstadt

Bürgerversammlung im Historischen Rathaussaal Mitte September.

Bürgerversammlung im Historischen Rathaussaal Mitte September.

Insgesamt sieben Bürgerversammlungen in Stadt und Umland wurden Anfang September abgehalten. Damit beendete Bürgermeister Thomas Gesche die längere Corona-Pause, welche die Zusammenkunft seit den Kommunalwahlen 2020 nicht mehr ermöglicht hatte. Die Bürgerversammlungen für 2020/2021 fanden in Pilsheim, See. Pistlwies, Pottenstetten, Dietldorf, Lanzenried/Hub und in Burglengenfeld statt. Etwa 150 Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, vor Ort ihre Fragen an die Stadtverwaltung anzubringen.

Auf allen Versammlungen lieferte Gesche einen Überblick über das Geschehen im Stadtrat und die wichtigsten städtischen Maßnahmen in den Jahren 2020 und 2021. Besonders betonte er hierbei die Gründung des Zweckverbandes im Städtedreieck, welcher zu einer Vertiefung der Zusammenarbeit von Burglengenfeld, Maxhütte-Haidhof und Teublitz dienen soll.

Zum Haushalt 2021 stellte der Bürgermeister klar, dass die finanzielle Situation trotz der Corona-Pandemie stabil sei. In den kommenden Jahren sei aber mit engeren Spielräumen zu rechnen. Ein großes Anliegen war es Gesche, das gute Klima im Stadtrat zu loben, welches seit den Wahlen 2020 im Gremium herrsche.

Kämmerin Elke Frieser erläuterte während der Versammlungen zuerst die statistischen Kennzahlen wie Einwohnerzahl, Länge des Straßennetzes oder öffentliche Einrichtungen. So hatte die Stadt Burglengenfeld zum 31.12.2020 14 229 Einwohner – fünf Jahre zuvor waren es mit Stichtag 31.12. 13.056.

Anschließend erklärte Frieser ausführlich wesentliche Einnahme- und Ausgabepositionen im Verwaltungshaushalt und im Vermögenshaushalt (siehe auch die Eckdaten des
Haushalts rechts). Aufgrund engerer Spielräume, aber auch großer Investitionsvorhaben (Schulerweiterung und Kindergarten mit sechs Gruppen) ist im Haushalt 2021 erstmal seit 2008 eine Kreditaufnahme von circa 1,5 Millionen Euro nötig. Dem stehe jedoch eine ordentliche Tilgung von rund 700 000 Euro gegenüber.

Stadtbaumeister Franz Haneder gab einen Überblick über die derzeit laufenden Bauvorhaben, allen voran der sechsgruppige Kindergarten und die Schulerweiterung. Hier lieferte er einen detaillierten Einblick über den Prozess von den Vorüberlegungen über das Nutzungskonzept bis hin zur Bedarfsermittlung und die Planungs- und Entscheidungsprozesse im Stadtrat.

Die Geschäftsbereiche Stadtwerke, gKU Bestattungen, der Wasserzweckverband Vils-Naab-Gruppe, die Stadtbau GmbH und die Bulmare GmbH waren Bestandteil des Berichts von
Stadtwerke Vorstand Johannes Ortner. Dieser betonte, die in der Bauwirtschaft teilweise festzustellende Materialknappheit, welche zu Verzögerungen im Baufortschritt und zu Kostensteigerungen führe.

Allen Bürgerversammlungen gemein war eine Aussprache mit den Bürgern im Anschluss an die Rechenschaftsberichte von Amtsleitern und Bürgermeister.

Ein Großteil der Bürgerfragen befasste sich mit laufenden oder anstehenden Straßensanierungsmaßnahmen. In den Umlandgemeinden war die Errichtung von Photovoltaik-Freiflächenanlagen, aber auch der Breitbandausbau Gesprächsthema Nummer eins. In drei Umlandgemeinden wurden die Ortssprecher neu beziehungsweise wiedergewählt; es sind dies: Ortsteil See: Yvonne Feuerer, Pilsheim: Josef Auer, Lanzenried: Jürgen Ehrnsberger.

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