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07.06.2022

€ 3.200 Spende für Flutopfer

Citymanager Wolfgang Dantl, Künstler Heribert Krotter, Buchhändlerin Katja Spiller und der 2. Vorsitzende des Wifo Burglengenfeld Imad Cheikho danken allen Käufern für das große Interesse und die Unterstützung des Projekts. Foto: Wolfgang Dantl

Citymanager Wolfgang Dantl, Künstler Heribert Krotter, Buchhändlerin Katja Spiller und der 2. Vorsitzende des Wifo Burglengenfeld Imad Cheikho danken allen Käufern für das große Interesse und die Unterstützung des Projekts. Foto: Wolfgang Dantl

Diese Kunst hilft gleich doppelt! Zum einen verziert sie Wände und macht Räume schöner, zum anderen hilft sie den Flutopfern im Ahrtal, die nach wie vor mit den immensen Folgen der Flutkatastrophe vor fast einem Jahr kämpfen.

Wie mehrfach berichtet, stellte der Burglengenfelder Künstler Heribert Krotter zahlreiche Radierungen mit verschiedensten Motiven zum Verkauf, um die eingenommene Summe den betroffenen Familien zu spenden. Jetzt zogen die Verantwortlichen vom Wirtschaftsforum Burglengenfeld gemeinsam mit Künstler und der Buchhandlung am Rathaus Bilanz. 52 Radierungen haben ein neues Zuhause gefunden und den Menschen in der Gemeinde Altenahr insgesamt € 3.200 eingebracht.

„Den Betrag habe ich inzwischen ohne jeglichen Abzug an die schwer verwüstete Gemeinde Altenahr überwiesen und verfügt, dass das Geld ausschließlich an betroffene Privatpersonen weitergereicht wird!“, betonte Heribert Krotter.  Citymanager Wolfgang Dantl hatte im Vorfeld Kontakt mit der Gemeinde Altenahr aufgenommen, die neben vielen Toten und Verletzten auch sehr viel zerstörte Infrastruktur zu beklagen hat. „Die Gemeinde Altenahr hat ein Sonderkonto, von dem das Geld an Privatpersonen weitergeleitet wird“, so Dantl. Sogar das Rathaus Altenahr sei aktuell in einer Industrie-Leichtbauhalle untergebracht, weil das alte Rathaus nicht mehr benutzt werden kann. Der zweite Wifo-Vorsitzende Imad Cheikho freute sich besonders über die großartige Resonanz bei den Kunden: „Ich finde es einfach toll, dass sich so viele Leute eine Radierung gekauft haben und damit etwas zur Gesamtsumme beigetragen haben.“

Bilder in der Buchhandlung waren für Katja Spiller eine ganz neue Erfahrung. „Ob ich deshalb jetzt spontan vom Buchhandel zur Kunstgalerie umsattle, das muss ich mir nochmal überlegen,“ so die passionierte Buchhändlerin augenzwinkernd, „aber die Gespräche mit den Bilderkäufern waren immer sehr interessant für mich.“ Insbesondere die unterschiedlichen Interpretationen des gleichen Bildes seien für sie sehr faszinierend gewesen. Sie würde auch bei künftigen Aktionen Platz zur Verfügung stellen, wenn damit wieder „so etwas Gutes“ gemacht werde.  

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