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30.04.2020

Hinweise zum Eichenprozessionsspinner

Nest des Eichenprozessionsspinners an einer Eiche in Burglengenfeld.

Nest des Eichenprozessionsspinners an einer Eiche in Burglengenfeld.

Aufgrund des milden Winters ist auch in diesem Jahr wieder mit dem Auftreten des Eichenprozessionsspinners im Stadtgebiet zu rechnen. Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners stellen eine akute gesundheitliche Gefährdung für Menschen dar. Das Bayerische Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit informiert über mögliche Maßnahmen zum Selbstschutz.

Ausführliche Informationen, wie man den Eichenprozessionsspinner erkennt und welche gesundheitlichen Folgen der Kontakt mit Raupenhaaren haben kann, bietet das Landesamt für Gesundheit auf seiner Website.

Antworten auf häufig gestellte Fragen: 

  • Eine offizielle Meldepflicht besteht nicht. Bürgerinnen und Bürger, die den Eichenprozessionsspinner entdecken, können sich an das Ordnungsamt wenden, Leiter Wolfgang Weiß ist unter Tel. 70 18 20 zu erreichen, E-Mail wolfgang.weiss@burglengenfeld.de. Dies kann wichtig sein, wenn betroffene Eichen z. B. an stark frequentierten Orten stehen oder in der Nähe von Schulen, Kinderkrippen oder Kindergärten. Betroffene öffentliche Flächen werden von der Stadt abgesperrt und dürfen nicht betreten werden. 
  • Entfernen der Nester des Eichenprozessionsspinners: Die Stadt darf nur auf ihren eigenen Grundstücken tätig werden, nicht jedoch auf Privatgrundstücken. 
  • Bekämpfung: Die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft sagt, Privatpersonen sollten nicht zum Mittel der Selbsthilfe greifen. Der Einsatz von Insektiziden ist sorgfältig abzuwägen und muss die Belange von Naturschutz und Wasserschutz berücksichtigen. Dabei sollte immer der Rat von Fachleuten eingeholt werden.
  • Auch die Stadt selbst schaltet Fachfirmen zur Beseitigung ein. Priorität haben dabei betroffene Eichen an stark frequentierten Orten oder in der Nähe von Schulen, Kinderkrippen oder Kindergärten.
  • Nach allem, was bekannt ist, nistet der Eichenprozessionsspinner ausschließlich an Eichen. Andere Bäume sind nicht betroffen.
  • Bei Bäumen (u.a. am Lanzenanger), die zum Teil komplett von einem Gespinst verhüllt sind, waren wohl Gespinst- und Knospenmotten aktiv. Diese sind für Menschen nicht gefährlich.
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