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10.12.2020

Wasserversorgung in der Vorstadt sichergestellt

Gewaltige Apparatur: Dieses neue Schieberkreuz wurde im Bereich des Friedhofsparkplatzes ins Wasserleitungsnetz eingebaut und stellt nun die Versorgung der Bewohner der Vorstadt mit Trinkwasser sicher.

Gewaltige Apparatur: Dieses neue Schieberkreuz wurde im Bereich des Friedhofsparkplatzes ins Wasserleitungsnetz eingebaut und stellt nun die Versorgung der Bewohner der Vorstadt mit Trinkwasser sicher.

Knifflige Aufgabe über Nacht erfolgreich gelöst: Mitarbeiter der Stadtwerke haben im Untergrund des Friedhofsparkplatzes ein Schieberkreuz ausgetauscht und damit den zentralen Punkt der Wasserversorgung in der Vorstadt erneuert. „Das war eine ganz wichtige Maßnahme für die langfristige Versorgungssicherheit der Bevölkerung“, sagt Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth.

Das bislang vorhandene Schieberkreuz war in die Jahre gekommen. Der Verwaltungsrat der Stadtwerke hatte sich daher für die Erneuerung ausgesprochen. „Wir waren alle im Vorfeld unruhig“, räumt Gluth ein. „Eine größere Störung im Verlauf der nächtlichen Arbeiten hätte zu erheblichen Problemen bei der Wasserversorgung in der Vorstadt führen können.“ Denn an diesem zentralen Punkt in der Nähe des Friedhofs kommt die Trinkwasserleitung ausgehend vom Hochbehälter am Kreuzberg in der Vorstadt an. Gibt es hier ein Problem, gibt es folglich in der ganzen Vorstadt ein Problem.

Generalstabsmäßige Vorbereitung

Doch letztlich waren die Sorgenfalten im Vorfeld unbegründet. Der Stadtwerke-Vorstand spart nicht mit Lob für seine Mannschaft: „Dass nun alles reibungslos geklappt hat, ist der überragenden generalstabsmäßigen Vorbereitung durch den Leiter unseres Technik-Referats, Dipl.-Ing. (FH) Josef Hollweck, und Wassermeister Johann Reif zu verdanken.“ Ein ganz besonderer Dank gelte allen Mitarbeitern, die die nötigen Arbeiten „mit viel Können und Engagement“ erledigt haben. Das waren an vorderster Stelle die Wasserwerker Josef Herrmann und Tobias Buberger, unterstützt von Simon Walz, Simon Schubert, Stephan Koller, Rudolf Wullinger und Sandro Schwarz. 

„Es hat mich sehr gefreut, dass die Kollegen sofort bereit waren, auch in den Nachtstunden zu arbeiten, damit die Bürgerinnen und Bürger durch die nötige Wasserabsperrung möglichst wenig beeinträchtigt werden. Das ist keine Selbstverständlichkeit, dafür zolle ich meine Anerkennung“, betont Gluth. Wichtige Unterstützung kam von der Baufirma Strabag. 

Hilfe von der Vils-Naab-Gruppe

Zudem lieferte der Austausch des Schieberkreuzes den Nachweis, dass die bislang nur in der Theorie bestehenden Notverbünde mit den benachbarten Wasserversorgungen Vils-Naab-Gruppe und Stadt Maxhütte-Haidhof auch in der Praxis funktionieren, hier konkrekt der Notverbund mit dem Zweckverband zur Wasserversorgung der Vils-Naab-Gruppe. Teile der Vorstadt konnten während der Bauarbeiten über eine neu geschaffene Verbindung zum Leitungsnetz des Zweckverbands mit Trinkwasser versorgt werden. „Das ist der guten Zusammenarbeit mit Wassermeister Josef Dirmeier und dem Vorsitzenden des Zweckverbands, Bürgermeister Peter Braun aus Schmidmühlen, zu verdanken“, teilen die Stadtwerke mit.

Friedrich Gluth bilanziert erleichtert: „Mit der erfolgreichen Auswechslung des Schieberkreuzes ist uns bezüglich der Wasserversorgung ein großer Druck von den Schultern genommen worden.“ Im Zuge der Arbeiten seien einige weitere Schwachstellen im Bereich der Wasserversorgung der Vorstadt zu Tage getreten, die nun nach und nach abgearbeitet werden müssten. 

Beschwerden aus der Bevölkerung wegen der verhältnismäßig langen Wasserabsperrung seien den Stadtwerken nicht bekannt. „Wir bedanken uns herzlich für das Verständnis der Bürgerinnen und Bürger“, so Gluth.

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