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28.05.2021

AFO-Jahresband: Flur- und Kleindenkmälern auf der Spur

Geschichtsbegeisterte unter sich: Stellvertretender Landrat und Kreisheimatpfleger Jakob Scharf, Christina Scharinger (Leitung Oberpfälzer Volkskundemuseum), Bürgermeister Thomas Gesche, Stadtarchivar Dr. Thomas Barth, Mitautor Werner Binder, Verleger Werner Bodner, AFO-Geschäftsführer und zweiter Vorsitzender Bernhard Frahsek und AFO-Mitarbeiterin Bettina Neuhierl stellten den 44. Jahresband zur Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz vor.

Geschichtsbegeisterte unter sich: Stellvertretender Landrat und Kreisheimatpfleger Jakob Scharf, Christina Scharinger (Leitung Oberpfälzer Volkskundemuseum), Bürgermeister Thomas Gesche, Stadtarchivar Dr. Thomas Barth, Mitautor Werner Binder, Verleger Werner Bodner, AFO-Geschäftsführer und zweiter Vorsitzender Bernhard Frahsek und AFO-Mitarbeiterin Bettina Neuhierl stellten den 44. Jahresband zur Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz vor.

Welche Geschichte verbirgt sich hinter Gedenksteinen oder Marterln, die unsere Wege auf Spaziergängen kreuzen? Seit Jahrzehnten widmet sich der Arbeitskreis für Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz (AFO) dieser Aufgabe. Nun ist der 44. Jahresband zur „Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz“ mit Schwerpunkt auf die Stadt Burglengenfeld erschienen und widmet sich unter anderem der St. Anna-Kapelle in der Vorstadt oder dem Bildhauer Karl Bornschlegel.

Bürgermeister Thomas Gesche zeigte sich beeindruckt vom Umfang des neuesten AFO-Werkes und sprach den ehrenamtlichen Autoren seine tiefe Anerkennung aus: „Sie tragen dazu bei, dass die kleinen und persönlichen Geschichten unserer Stadt nicht verloren gehen“ Hinter jedem Flurkreuz oder Marterl stecke eine Geschichte oder ein Schicksal. Der Arbeitskreis helfe dabei, dass diese Ereignisse im kollektiven Gedächtnis bleiben. 

Stellvertretender Landrat, Kreisheimatpfleger und AFO-Mitglied Jakob Scharf hatte selbst einen Beitrag für den Jahresband verfasst: Sein Fazit: „Wer sich mit Geschichte beschäftigt, dem gibt die Geschichte viel zurück“. Es gäbe vieles zu entdecken, wenn man mit offenen Augen durch die Welt gehe. 

Eine der treibenden Kräfte dieser Ausgabe und Autor der Burglengenfelder Fachbeiträge ist Werner Binder. „Ich habe mich intensiv mit den Kleindenkmälern im Bereich Burglengenfeld, Teublitz und Kallmünz auseinandergesetzt“. Binder verriet auch Details zu seiner jüngsten abgeschlossenen Forschung, der Herkunft eines neuen Gedenksteins am California Weiher.    

AFO-Geschäftsführer und zweiter Vorsitzender Bernhard Frahsek erinnerte an den Beginn der AFO-Tätigkeiten für das Gebiet um die Stadt Burglengenfeld. „Wir sind damals von etwa 20-30 Kleindenkmälern ausgegangen. Jetzt haben wir rund 300 erfasst und können noch immer nicht verbindlich die Vollständigkeit zusichern“, erklärte er.  

Verleger Eckart Bodner erinnerte mit Stolz daran, dass die erste Ausgabe vor 44 Jahren aus zwei DIN A4 Seiten bestanden habe: „Das Interesse an Heimatgeschichte wächst beständig, so auch die Zahl unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter“. Inzwischen seien dies rund 600 Personen. „Wir gehen selbstverständlich auch mit der Zeit“, bestätigt dies Mitarbeiterin Bettina Neuhierl, welche sich um die digitale Erfassung der Oberpfälzer Bodendenkmäler beschäftigt.      

Information: Der 44. Jahresband mit Beiträgen zur Flur- und Kleindenkmalforschung in der Oberpfalz ist in Burglengenfeld ab sofort zum Preis von zwölf Euro bei Buch- und Spielladen Nörl sowie der Buchhandlung am Rathaus erhältlich.

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