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14.03.2018

Bauarbeiten in der Pfälzer Straße werden fortgesetzt

Baustellenbesprechung in der Pfälzer Straße (v.li.): Dipl.-Ing. (FH) Josef Hollweck, Leiter des Technik-Referats der Stadtwerke, Wasserwerksmeister Johann Reif, Dipl.-Ing. (FH) Doris Nerl-Pfeil vom Büro Preihsl + Schwan, Bauleiter Tobias Weininger (Firma Mickan), Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth und Stadtbaumeister Franz Haneder.

Baustellenbesprechung in der Pfälzer Straße (v.li.): Dipl.-Ing. (FH) Josef Hollweck, Leiter des Technik-Referats der Stadtwerke, Wasserwerksmeister Johann Reif, Dipl.-Ing. (FH) Doris Nerl-Pfeil vom Büro Preihsl + Schwan, Bauleiter Tobias Weininger (Firma Mickan), Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth und Stadtbaumeister Franz Haneder.

Die Sanierung der Pfälzer Straße geht weiter. Den Anfang im zweiten Bauabschnitt machen die Stadtwerke mit dem Neubau der Kanal- und Wasserleitungen, die Stadt macht unmittelbar im Anschluss mit dem Ausbau der Straße weiter. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 637.000 Euro. Die Arbeiten werden wohl gut ein halbes Jahr dauern.

Der Auftrag ging an die Baufirma Mickan aus Amberg. „Das hat im ersten Bauabschnitt gut funktioniert. Wir hoffen natürlich, dass es im zweiten Bauabschnitt wieder so gut klappt“, sagte Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth bei einer Besichtigung vor Ort. Und: „Die Belange der Anlieger werden so gut wie möglich berücksichtigt.“ Bei der Beweissicherung jedenfalls habe sich die Zusammenarbeit mit den Grundstückseigentümern als unkompliziert erwiesen, so Dipl.-Ing. (FH) Josef Hollweck, Leiter des Technik-Referats der Stadtwerke.

Begonnen wird auch im zweiten Bauabschnitt mit der Verlegung der neuen Kanalrohre, danach folgen die Wasserleitungen. Planung und Bauleitung liegen in Händen des Ingenieurbüros Preihsl + Schwan. 

Breitbandausbau: Speed-Pipe-Rohre werden verlegt

Von den Kosten entfallen rund 150.000 Euro auf die Wasserleitungen, rund 126.000 Euro auf den Kanalbau. Der Straßenbau im Anschluss (im Auftrag der Stadt) schlägt mit etwa 375.000 Euro zu Buche. Rund 21.000 Euro sind für sogenannte „Speed-Pipe-Rohre“ zu berappen, die problemlos die nachträgliche Verlegung von Glasfaserkabeln für schnelle Breitband-Internetanschlüsse möglich machen. 

Auf einer Länge von rund 250 Metern werden für den Kanal Stahlbetonrohre mit Nennweite DN 300 und 400 verlegt. Für die Wasserleitung werden sogenannte PE-HD-Rohre verlegt mit einer Nennweite (DN) von 125 Millimetern.

Hoffen auf gutes Wetter

Wie Stadtwerke-Vorstand Friedrich Gluth informierte, dauern die Bauarbeiten für Kanal und Wasser etwa 15 Wochen. Mit weiteren acht Wochen müsse man für den Straßenbau rechnen. Wie immer ist die bauausführende Firma dabei von möglichst guten Witterungsbedingen abhängig. Gluth bat um Verständnis dafür, dass sich Beeinträchtigungen für die Bürgerinnen und Bürger bei Großbaustellen wie aktuell in der Pfälzer Straße nie ganz vermeiden ließen. Zusammen mit der Firma Mickan wolle man darauf achten, dass die Arbeiten zügig vorankommen. Spätestens ab dem 19. März laufen die Arbeiten auf Hochtouren.

Thema Breitbandausbau: 

In der Pfälzer Straße plant die Telekom den FTTC-Ausbau („Fiber to the Curb“). Hier endet die Glasfaser (Fiber) in den Verteilerkästen auf dem Bürgersteig (Curb). Die "letzte Meile" zu den einzelnen Haushalten wird weiterhin mit den vorhandenen Kupferkabeln bewältigt. Eine Übersichtskarte zum Breitbandausbau in Burglengenfeld finden Sie hier

Verkehrshinweise:

Wegen der Bauarbeiten ist die Pfälzer Straße zwischen der Peter-Hubmaier-Straße und der Henri-Goffard-Straße komplett für den Verkehr gesperrt. Die Umleitung erfolgt über die Peter-Hubmaier-Straße und die Henri-Goffard-Straße. Neu: Die Durchfahrt von der Henri-Goffard-Straße zur Maxhütter Straße ist für Pkw und Lkw bis 7,5 Tonnen möglich. Die Stadtverwaltung bittet in diesem Bereich um besondere Vorsicht und um Rücksichtnahme auf Kinder und Jugendliche, die mit dem Fahrrad zum oder vom Gymnasium kommend unterwegs sind. Die entsprechende Beschilderung ist zu beachten. Einen Umleitungsplan finden Sie hier

Thema Straßenausbaubeiträge:

Die Stadtverwaltung weist darauf hin, dass derzeit noch unklar ist, wie genau das Kommunalabgabengesetz (KAG) und damit die rechtliche Grundlage für die Erhebung von Straßenausbaubeiträgen geändert werden soll. Die Entscheidung im Bayerischen Landtag steht aktuell noch aus. Eine Rückerstattung bereits bezahlter Beiträge (wie Fall der Pfälzer Straße) ist aktuell rechtlich nicht zulässig. Bürgermeister Thomas Gesche hatte bereits angekündigt, er wolle sich für „bürgerfreundliche Lösungen einsetzen“, sobald das KAG in neuer Form vorliegt. 

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