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332. Geburtstag von Johann Michael Fischer

Historischer Rathaussaal
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Die Kloster- und Wallfahrtskirche „Zu unserer lieben Frau“ der Augustiner-Eremiten in Ingolstadt nach der Zerstörung durch einen Bombenangriff 1944, heute nur noch in historischen Fotografien nachvollziehbar. Foto: Stadtarchiv Ingolstadt, Neg. 3664

Unter dem Motto „Erdacht – gebaut -verändert –zerstört. Schicksale von acht Fischer-Kirchen“ findet zum 332. Geburtstag des in Burglengenfeld geborenen Johann Michael Fischer ein Festvortrag von Dipl. Ing. Architekt Franz Peter statt.

Vor 250 Jahren, im November 1774, wurde Fischers letzter Kirchenbau in Söllhuben im Chiemgau eingeweiht. Der Weihetermin gilt im Allgemeinen als Datum der Vollendung eines Kirchenbaus. Aber: Der Herstellung eines Bauwerks geht schon eine Planungsphase voraus. Und nach der Fertigstellung von Fischers Kirchen im 18. Jahrhundert gab es bis heute in vielen Fällen einschneidende Veränderungen bis hin zur totalen Zerstörung.

Unter dem Titel „Erdacht – gebaut – verändert – zerstört“ demonstriert der Architekt Dipl. Ing. Franz Peter die Schicksale von acht Fischer-Kirchen, beginnend mit ihrer Planung bis hin zum heutigen „Ist-Zustand“.

Vier von Fischers schönsten und bedeutendsten Barockkirchen sind in der Ausstellung in zahlreichen Fotografien, Plänen und sogar im Modell (Ingolstadt) zu sehen. Dadurch können die Besucher nachvollziehen, welch großartige Leistung Fischer Mitte des 18. Jahrhunderts erbracht hat, um in München Berg am Laim, Rott am Inn, Ingolstadt und Altomünster herausragende Kirchenbauten zu schaffen. Architekt Franz Peter, der über mehr als zwanzig Jahre die Restaurierung der St. Michaels-Kirche in Berg am Laim betreut hat, zeigt darüber hinaus an weiteren Fischer-Bauten dessen genialen Umgang mit der vorhandenen Topografie, den Wünschen der Bauherren und der notwendigen Organisation von Material, Arbeitskräften und Finanzen.

Musikalisch umrahmt wird der Vortrag von dem klassischen Gitarristen Milorad Romic aus Eichhofen, Kulturpreisträger des Landkreises Regensburg 2023, mit zeittypischen Weisen, der den Burglengenfeldern von mehrfachen Auftritten und Konzerten im Oberpfälzer Volkskundemuseum bestens bekannt ist. Alle Interessenten an barocker Kirchenbaukunst und barocker Musik sind herzlich willkommen!

 

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