Präventionstage 2021

BITTE BEACHTEN SIE: Wegen der Corona-Lage werden die für Juli 2020 unter dem Motto "von Jugendlichen für Jugendliche" in der Stadthalle Burglengenfeld geplanten Präventionstage verschoben auf 6. und 7. Juli 2021. Weitere Infos folgen in Kürze!

Nach dem großen Erfolg bei der Premiere der Präventionstage im Jahr 2018 organisiert die Fokusgruppe JUGEND mit Unterstützung der Stadt Burglengenfeld am 6. und 7. Juli 2021 die zweite Auflage der Veranstaltung von Jugendlichen für Jugendliche. 

Was sich bewährt hat, soll bleiben: Aussteller, Vorträge, Parcours und Workshops befassen sich von Drogenprävention, Spielsucht, über Depressionen und Alkoholmissbrauch bis hin zu vielen weiteren Themenbereichen mit den Gefahren der jugendlichen Erfahrungswelten. Zusätzlicher Schwerpunkt wird sein Cyberkriminalität / Social Media. 

Teilnehmer und Partner:

An den Präventionstagen sind bekannte Vereine, Initiativen und Krankenversicherungen beteiligt. Beispiele hierfür sind: die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), der Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr (BADS), die Initiative Condrobs e.V. aus München,  neon - Prävention und Suchthilfe Rosenheim, Blackstone432, die Google Germany GmbH und die Facebook Germany GmbH (angefragt). Aufgrund der Verschiebung der Präventionstage von 2020 auf 2021 können sich hier noch Änderungen ergeben.

Die Veranstaltung richtet sich an Schülerinnen und Schüler ab Jahrgangsstufe 6. Es werden verschiedene Workshops angeboten, die sich jeweils an unterschiedliche Altersklassen (bzw. Jahrgangsstufen) orientieren. In der freien Zeit zwischen den Workshops haben die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, sich selbstständig an den Informationsständen mit zum Teil interaktiven Angeboten zu informieren oder einen Vortrag besuchen. Die Vorträge sind direkt auf Heranwachsende zugeschnitten. 

Zudem sollen die Präventionstage 2021 um eine Vortragsreihe für Eltern und Interessierte ergänzt werden.

Schirmherr ist der Bundesgesundheitsminister

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hatte die Übernahme der Schirmherrschaft für die Präventionstage 2020 zugesagt; als Ehrenschirmherrin hatte Dorothee Bär, Staatsministerin für Digitalisierung, zugesagt. Es wird versucht, diese Zusagen auch für die Präventionstage 2021 zu erhalten. 

Ausgangslage

Wie entstand Ihr Projekt?
Die Fokusgruppe JUGEND wurde 2014 mit dem Ziel gegründet, Präventionsarbeit zu ­leisten. Mit der Zeit verloren wir dieses Ziel jedoch aus den Augen, weshalb wir beschlossen, ein großes Projekt zu starten. Wir wollten die Jugendlichen in unserer ­Region über die verschiedensten Themen aufklären. Nach langer Überlegung und Ideen­sammlung beschlossen wir letztendlich, die 'Präventionstage 2018' durchzuführen.

Ziele

Welches Ziel verfolgten Sie mit den Präventionstagen?
Prävention kann nicht früh genug beginnen. Jugendliche und junge Erwachsene sollen sich über die verschiedenen Gefahren bewusst werden. Wir finden, dass Themen wie Alkoholmissbrauch, Selbstverletzung und Depressionen viel zu wenig Aufmerksamkeit erlangen. Das wollen wir ändern. Einerseits ist es wichtig, dass über die verschiedenen Themen offen geredet wird. Andererseits sollen Jugendliche eine Chance bekommen, sich Ratschläge, Hilfe oder Tipps niederschwellig von Experten zu holen.

Methoden

Wie haben Sie die ‚Präventionstage 2018‘ auf die Beine gestellt?
Das Projekt war sehr arbeitsintensiv. Ungefähr eineinhalb Jahre waren wir mit unzähligen ehrenamtlich geleisteten Stunden mit der Planung des Events beschäftigt. Deutschlandweit gab es noch kein vergleichbares Projekt, weshalb wir mit vielen Organisationen in Kontakt getreten sind und uns auch von Außenstehenden beraten ließen. Das Ergebnis war eine Präventionsmesse, die von einem abwechslungsreichen Programm mit Workshops, Vorträgen und Diskussionsforen begleitet wurde.

Finanzierung

Wie wurde das Projekt finanziert?
Finanziert wurde das Projekt durch Spenden regionaler Firmen, der Stadtverwaltung Burglengenfeld und des Bayerischen Staatsministeriums für Gesundheit und Pflege. Der größte Kostenblock fiel in der Vorbereitung und zur Bewerbung des Events an. Allerdings muss hier erwähnt werden, dass von der Idee bis hin zur Durchführung fast alles von den Mitgliedern der Fokusgruppe JUGEND ehrenamtlich gemacht wurde. Insgesamt hatten wir in der Vorbereitungsphase über 100 ­Besprechungen mit regionalen und überregionalen Institutionen, Orga­nisationen und Vereinen

Erfahrungen

Welche Erfahrungen konnten Sie mit dem Projekt machen?
Eins vorweg: Unsere Erwartungen wurden übertroffen. Insgesamt besuchten rund 1200 Personen die ‚Präventionstage 2018‘. Die Resonanz der Teilnehmenden, die wir mittels Fragebogen erhoben haben, war sehr positiv; das Interesse der Jugendlichen groß. Auch Lehrerinnen und Lehrer sowie Eltern und die geladenen Ehrengäste, wie beispielsweise Marlene Mortler, damalige Drogenbeauftragte der Bundesregierung, lobten das Projekt. Trotz des hohen Besucherandrangs konnten wir die Präventionstage wie zuvor geplant abwickeln. Die ‚Präventionstage 2018‘ werden auch zu keiner „Eintagsfliege“. Eine Wiederholung wird für 6. und 7. Juli 2021 geplant.